mini|hochkant|Mützenabzeichen der 10th Royal Hussars Die 10th Royal Hussars (Prince of Wales’s Own) waren ein Kavallerieregiment der britischen Armee, das von 1715 bis 1969 bestand. mini|hochkant|Soldaten der 10th Light Dragoons, 1793 mini|hochkant|Nordenfelt-Mitrailleuse-Trupp der 10th Hussars, 1887
Geschichte Das Regiment wurde am 22. Juli 1715, während des Jakobitenaufstands, in Hertfordshire als Dragoner-Regiment aufgestellt. Das Regiment wurde bis 1751 nach seinem jeweiligen Colonel benannt und hieß entsprechend zunächst Gore’s Regiment of Dragoons, ab 1723 Churchill’s Regiment of Dragoons, ab 1745 Lord Cobham’s Regiment of Dragoons und ab 1749 Mordaunt’s Regiment of Dragoons. Nach seinem protokollarischen Rang wurde das Regiment als 10th Regiment of Dragoons nummeriert. Als am 1. Juli 1751 eine einheitliche Nummerierung der Regimenter der British Army eingeführt wurde, wurde 10th Regiment of Dragoons der offizielle Regimentsname.
Am 25. Februar 1779 wurden die leichten Abteilungen des Regiments ausgegliedert und wurden Teil des neugegründeten 19th Regiment of Light Dragoons. Am 29. September 1783 wurde die Rolle des Regiments von Dragonern zu Leichter Kavallerie geändert und das Regiment zu Ehren von George, Prince of Wales zu 10th (Prince of Wales’s Own) Regiment of (Light) Dragoons umbenannt. 1806 wurde die Rolle zu Husaren geändert und das Regiment zu 10th (Prince of Wales’s Own) Regiment of (Light) Dragoons (Hussars) umbenannt. Am 17. August 1861 wurde der offizielle Regimentsname zu 10th (Prince of Wales’s Own) Hussars gekürzt und am 1. Januar 1921 zu 10th Hussars (Prince of Wales’s Own) geändert.
1936 wurde das Regiment mechanisiert, das heißt mit gepanzerten Fahrzeugen ausgestattet, und wurde im April 1939 Teil des Royal Armoured Corps.
Am 25. Oktober 1969 wurde das Regiment mit den 11th Hussars (Prince Albert’s Own) zu den Royal Hussars (Prince of Wales’s Own) verschmolzen. Diese wurden am 4. Dezember 1992 mit den 14th/20th King’s Hussars zum Regiment der King’s Royal Hussars verschmolzen. Die King’s Royal Hussars führen die Tradition der 10th Hussars bis heute weiter.
Colonels Colonel-in-Chief des Regiments waren:
mini|hochkant|Albert Edward, Prince of Wales, in der Uniform des Colonels der 10th Hussars, um 1863 Colonel of the Regiment waren:
Battle Honours Dem Regiment wurden folgende Battle Honours verliehen (englische Originalbezeichnungen), von denen die fettgedruckten auf der Regimentsfahne vermerkt wurden: Vor 1914: Warburg, Peninsula, Waterloo, Sevastopol, Ali Masjid, Afghanistan 1878–79, Egypt 1884, Relief of Kimberley, Paardeberg, South Africa 1899–1902. Erster Weltkrieg: Ypres 1914 ’15, Langemarck 1914, Gheluvelt, Nonne Bosschen, Frezenberg, Loos, Arras 1917 ’18, Scarpe 1917, Somme 1918, St. Quentin, Avre, Amiens, Drocourt-Quéant, Hindenburg Line, Beaurevoir, Cambrai 1918, Pursuit to Mons, France and Flanders 1914–18. Zweiter Weltkrieg: Somme 1940, North-West Europe 1940, Saunnu, Gazala, Bir el Aslagh, Alam el Halfa, El Alamein, El Hamma, El Kourzia, Djebel Kournine, Tunis, North Africa 1942–43, Coriano, Santarcangelo, Cosina Canal Crossing, Senio Pocket, Cesena, Valli di Commacchio, Argenta Gap, Italy 1944–45.
Literatur Michael Brander: The 10th Royal Hussars (1715–1969). Leo Cooper, London 1969, ISBN 0850520142.
Weblinks
10th Royal Hussars (Prince of Wales’s Own) bei regiments.org (Archivversion, Stand: Januar 2008) 10th Royal Hussars (Prince of Wales’s Own) beim National Army Museum
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