Der Grünbühl ist ein 407 Meter hoher Berg im Pfälzerwald, dessen Gelände seit 1938 überwiegend militärischen Zwecken dient.

Geographie Lage Der Berg liegt im Westen der Gemarkung der Stadt Rodalben im Gräfensteiner Land, das in diesem Bereich in die sich westlich anschließende Westricher Hochfläche übergeht. Am Südostfuß erstreckt sich der Wohnplatz Am Köpfel. Nördlich schließt sich der Obere Horberg und südöstlich der Schlangenberg an. An seinem Westfuß entlang fließt der Steinbach.

Naturräumliche Zuordnung Großregion 1. Ordnung: Schichtstufenland beiderseits des Oberrheingrabens Großregion 2. Ordnung: Pfälzisch-saarländisches Schichtstufenland Großregion 3. Ordnung: Pfälzerwald Region 4. Ordnung (Haupteinheit): Mittlerer Pfälzerwald Region 5. Ordnung: Gräfensteiner Land

Infrastruktur Auf einem Ausläufer des Berges befinden sich Reste der Burg Entenstein. Die Bergstraße innerhalb des Wohnplatzes Am Köpfel bildete einschließlich ihrer Verlängerung als Waldweg, der über den Berg führt, ab 1789 als „Rodalber Steige“ die seinerzeitige Direktverbindung nach Pirmasens.

Ein Teil der 1938 errichteten Husterhöh-Kaserne befindet sich auf dem Berg, die zugleich den Wohnplatz Grünbühl bildet, der zum Multinational Aircrew Electronic Warfare Tactics Facility Polygone gehört. Damit wurde eine potentielle Ausdehnung des Rodalber Siedlungsgebiets in diesem Bereich verhindert.

Die Stadt Rodalben beabsichtigte ab 2013 zunächst das Gelände auf dem Berg, das im Eigentum der Bundeswehr steht, zu einem interkommunalen Gewerbegebiet umzuwandeln. Dagegen leistete die Bundeswehr jedoch Widerstand. Das Vorhaben wurde 2022 endgültig aufgegeben, als die Stadt Rodalben den Bau eines Wachturms auf dem Gelände genehmigte.

An seinem Westfuß entlang führt die Bundesstraße 270.

Wanderwege Über die Ostflanke des Bergs verläuft der Rodalber Felsenwanderweg.

Einzelnachweise

Kategorie:Berg im Pfälzerwald Kategorie:Berg in Europa Kategorie:Geographie (Rodalben) Kategorie:Berg im Landkreis Südwestpfalz