Die Skomvær-Klasse ist eine Klasse von Rettungsbooten der norwegischen Seenotrettungsorganisation Redningsselskapet.Skøyteklassene, Redningsselskapet. Abgerufen am 5. Dezember 2025.

Geschichte Der Bootstyp wurde von vom Unternehmen Ola Lillioe-Olsen in Zusammenarbeit mit der Seenotrettungsorganisation entworfen. In den 1980er-Jahren wurden vier Einheiten gebaut. Anfang der 1990er-Jahre wurden zwei weitere Einheiten des Typs gebaut, die auf einem von Amble & Stokke überarbeiteten Entwurf des Typs basieren.

Die mit festangestellten Mitarbeitern des Redningsselskapet besetzten Boote sind an verschiedenen Orten entlang der norwegischen Küste stationiert. Die Besatzungsstärke besteht aus drei Personen.

Beschreibung Die Boote der Skomvær-Klasse haben teilweise leicht abweichende technische Daten. Die Anfang der 1990er-Jahre gebauten Einheiten des Typs sind mit 21 m LängeRS 107 Knut Hoem, Redningselskapet. Abgerufen am 5. Dezember 2025. etwas länger als die in den 1980er-Jahren gebauten Einheiten, die 19,61 m langRS 99 Skomvær III, Redningsselskapet. Abgerufen am 5. Dezember 2025. sind.

Die Boote werden von zwei Dieselmotoren angetrieben. Die Motoren wirken über Untersetzungsgetriebe auf zwei Verstellpropeller. Bei den in den 1980er-Jahren gebauten Booten kamen MAN-Dieselmotoren der Baureihe D2842LE mit jeweils 735 kW Leistung zum Einsatz. Bei den in den 1990er-Jahren gebauten Booten wurden zwei MTU-Dieselmotoren des Typs 16V2000 M70 mit jeweils 1100 kW bzw. zwei Mitsubishi-Dieselmotoren des Typs S12A2MPTA mit jeweils 775 kWRS 108 Kaptein Buhre, Redningsselskapet. Abgerufen am 5. Dezember 2025. Leistung verbaut. Die Boote erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 25 kn. Für die Stromerzeugung stehen zwei Dieselgeneratorsätze zur Verfügung. Auch hier wurden unterschiedliche Dieselmotoren verbaut.

An Bord der Boote stehen drei Einzelkabinen für die Besatzung zur Verfügung. Im Aufenthaltsraum unter Deck stehen Sitzplätze für zwölf Personen zur Verfügung. Auf den Rumpf ist das Steuerhaus aufgesetzt. Hier befinden sich unter anderem vier Sitzplätze für die Besatzung.

Im Vorschiffsbereich wird an Deck ein Beiboot mitgeführt. Hier ist ein Kran installiert, mit dem das Beiboot ins Wasser gesetzt bzw. wieder an Bord geholt werden kann. Der Pfahlzug der in den 1980er-Jahren gebauten Boote beträgt 10 t. Bei den beiden in den 1990er-Jahren gebauten Booten sind davon abweichende Angaben von 15 bzw. 6 t angegeben. Die Reichweite der Boote beträgt 300 Seemeilen beim Typschiff und etwas über 400 Seemeilen bei den Folgebauten.RS 100 Ægir, Redningsselskapet. Abgerufen am 5. Dezember 2025. Bei den beiden in den 1990er-Jahren gebauten Booten sind abweichend davon 600 bzw. 400 SeemeilenRS 108 Kaptein Buhre, Redningsselskapet. Abgerufen am 5. Dezember 2025. angegeben.

Boote Skomvær-Klasse Bauname BauwerftBaunummer Kennung KiellegungAblieferung StationRedningsskøyter og stasjoner, Redningsselskapet. Abgerufen am 5. Dezember 2025. Umbenennungenund Verbleib Skomvær III RS 99  1986 – 2013 verkauft Ægir Brødrene Aa  RS 100  1988 – 2016 gekentert und anschließend auf Grund gelaufen; Wrack verkauft und später wieder aufgebaut; umbenannt in Rán; 2024 verkauft und als Arbeitsschiff wieder unter dem Namen Ægir in FahrtDag Erlandsen: «Ægir» har fått nytt liv, Kyst og Fjord, 31. Mai 2024. Abgerufen am 5. Dezember 2025. Dagfinn Paust Brødrene Aa192 RS 103 Dezember 1987Mai 1988 Andenes Oscar Tybring IV RS 104  1988 – 2021 außer Dienst gestelltRS 104 Oscar Tybring IV, Redningsselskapet. Abgerufen am 5. Dezember 2025. Knut Hoem Båtservice Industrier1 RS 107 März 1990Januar 1991 Egersund Kaptein Buhre Båtservice Industrier5 RS 108 Januar 1991September 1991 Myre

Die Boote sind in Oslo registriert.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Rettungsbootklasse Kategorie:Schifffahrt (Norwegen)