Sepp Müller (* 1927 in Linz; † 2010) war ein österreichischer Architekt.

Leben Sepp Müller studierte von 1951 bis 1957 an der TU Wien Architektur. Als Techniker war er ein freier Mitarbeiter bei Roland Rainer. Von 1955 bis 1958 studierte er bei Clemens Holzmeister an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Von 1958 bis 2004 hatte er ein eigenes Architekturbüro in Wien. Im Jahr 1961 wurde er Ziviltechniker-Architekt.Jan Tabor: Architekturbüro Sepp Müller. In: Walter Chramosta, Manuela Hötzl, Bart Lootsma, Antje Mayer, Jan Tabor, Ute Woltron: Einfach! Architektur aus Österreich. Die Wahl der Kritiker. Vorwort von Gernot Guth, Verlag Haus der Architektur (Graz), Graz 2006, ISBN 978-3-901174-61-2, S. 145.

Realisierungen 1985 Kindergarten, Waidmannsfeld, 1912 von Josef Frank, Revitalisierung und Restaurierung 1992 MAK Museum für angewandte Kunst Wien, Generalsanierung und Neubau Tiefspeicher und Verbindungstrakt 1992 Pfarrkirche Ziersdorf, Erweiterung des Kirchenschiffes 1995 Semperdepot, 1874/1877 von Gottfried Semper, Restaurierung 1995 Sanatorium Purkersdorf, 1904/1906 von Josef Frank, Außenrestaurierung und Rückführung in den historischen Zustand, 1995 mit Alfred Berger, Werner Krismer: Albert-Schultz-Eishalle, Neubau 1998 Bildungshaus Lainz, Neubau und Sanierung 1998 Hauptschule Gerichtsgasse, Wien, Neubau 1998 Wohnhaus Hugo Bunzl, 1914 von Josef Frank, Ortmann, Restaurierung 1996/1998 Technologiezentrum Eisenstadt, Neubau 1999 Fotoatelier Georg Riha, Tullnerbach, Neubau und Erweiterung 1999 mit A. Alvera: Österreichische Nationalbibliothek, Umgestaltung des Erdgeschoßes des Prunksaaltraktes „Aurum“

Bauabwicklung/Ausführung 1979 ORF-Studio Burgenland von Gustav Peichl

Auszeichnungen 2002 Architekturpreis des Landes Burgenland, für das Technologiezentrum Eisenstadt

Einzelnachweise

Kategorie:Architekt (Österreich) Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Wien Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1927 Kategorie:Gestorben 2010 Kategorie:Mann