mini|Putting a Line through to Headquarters („Verbindungsherstellung zum Hauptquartier“), Aquarell auf Karton (1945) Das Royal Canadian Corps of Signals (RCCS, kurz auch: RC Sigs, , ) war von 1903 bis 1968 die Fernmeldetruppe der Canadian Army, also des Heeres der kanadischen Streitkräfte.
Nach deren Umorganisation bestand diese Truppe 45 Jahre lang in anderer Form, bevor sie 2013 unter altem Namen wiedererstand.
Geschichte mini|Corporal W. Nichorster vom RCCS kurz nach dem D‑Day im unterirdischen Bunker einer deutschen Funkmessstelle bei Bény‑sur‑Mer (Juni 1944) Das RCCS wurde 1903 gegründet. Als Kampfunterstützungstruppe war sein Auftrag die Herstellung und Aufrechterhaltung schneller, sicherer und vertraulicher Fernmeldeverbindungen zwischen den Truppenteilen und Hauptquartieren der kanadischen Armee.
Während des Zweiten Weltkriegs (1939–1945) war das RCCS erfolgreich unter anderem an der Operation Overlord beteiligt, der alliierten Landung in der Normandie (1944).
Im Jahr 1968, mit Zusammenlegung der Teilstreitkräfte Heer, Marine (Royal Canadian Navy) und Luftwaffe (RCAF) zu den Canadian Armed Forces (CAF) wurde es in Canadian Forces’ Communications and Electronics Branch () umbenannt. Seit 2013 führt die Armeekomponente innerhalb der Communications and Electronics Branch wieder die Bezeichnung Royal Canadian Corps of Signals.
Hauptsitz des RCCS war und ist die Canadian Forces Base Kingston (CFB Kingston), eine am Nordostufer des Ontariosees in der Stadt Kingston in der Provinz Ontario gelegene Militärbasis, die danach zum Stützpunkt der Nachfolgeorganisation wurde.
Der Traditionsmarsch der Truppe heißt The Mercury March. Das Motto lautet: „Schnell, Präzise, Wachsam“ (, ).
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