Die haitianisch-jordanischen Beziehungen beschreiben das bilaterale Verhältnis zwischen der Republik Haiti und dem Haschemitischen Königreich Jordanien.

Das im Jahr 1804 von Frankreich unabhängig gewordene Haiti und das 1946 vom Vereinigten Königreich in die Souveränität entlassene Königreich Jordanien unterhalten keine diplomatischen Beziehungen.

Haiti gehörte zu den Unterzeichnerstaaten der Charta der Vereinten Nationen im Jahr 1945 und ist somit Gründungsmitglied der Organisation der Vereinten Nationen. Jordanien wurde im Jahr 1955 in die Vereinten Nationen aufgenommen.

Jordanien beteiligte sich ab 2004 mit 125 bewaffneten Polizisten zunächst an der Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Haiti (MINUSTAH; 2004 bis 2017) und dann an der darauf folgenden Justizunterstützungsmission (MINUJUSTH). König Abdullah II. besuchte die Einheit im April 2013 und traf sich bei diesem Anlass mit dem haitianischen Präsidenten Michel Martelly.

Weder im politischen noch im wirtschaftlichen oder kulturellen Bereich sind Formen oder Aktivitäten der bilateralen Zusammenarbeit oder des Austausches beider Länder zu verzeichnen.

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