Der Marienbrunnen – alternativ Brunnen am Denkmal oder in der Anfangszeit Neu-Brunnen – ist ein Brunnen in der Stadt Dahn.

Lage Das Bauwerk befindet sich in einer Längsmauer auf der Ostseite der Marktstraße, die mit der Bundesstraße 427 identisch ist, an der Ecke zur Schulstraße, zugleich Kreisstraße 39. Unmittelbar westlich steht das Kriegerdenkmal.

Geschichte An dem Standort befand sich bis 1905 das Haus des Bürgers Anton Forler, das seinerzeit das nördliche Ende des Marktplatzes bildete. In den Jahren 1926 und 1927 errichtete die Gemeinde DahnDahn erlangte erst 1963 die Stadtrechte; zu diesem Zeitpunkt war die Mühle bereits stillgelegt. an dieser brach liegenden Stelle einen Brunnen mit halbrundem flachen Becken und Brunnenstock aus Sandstein, in den der Bildhauer Rudolf Henn eine Marienfigur und Blumen einmeißelte. Aus zwei ornamental verzierten Rohren im Brunnenstock fließt Wasser in das Becken. In der Anfangszeit hieß der Marienbrunnen „Neu-Brunnen“, weil die unmittelbar nördlich verlaufende heutige Schulstraße damals „Neustraße“ hieß. 1934 wurde unmittelbar westlich des Brunnens das Kriegerdenkmal aufgestellt.

Die Marienfigur wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und erst 2024 nach alten Fotos des Brunnens wiederhergestellt. 1999 musste der Brunnen aus Kostengründen für die Dauer mehrerer Jahre außer Betrieb genommen werden.

Einzelnachweise

Anmerkungen

Kategorie:Brunnen in Rheinland-Pfalz Kategorie:Bauwerk in Dahn Kategorie:Kultur (Landkreis Südwestpfalz) Kategorie:Erbaut 1927 Kategorie:Marienbrunnen Kategorie:Bauwerk aus Sandstein