Eulenloh (auch Berghäuser genannt) ist ein Wohnplatz der Gemeinde Tröstau im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern). Eulenloh zählt zum Gemeindeteil Tröstau.

Geographie Das ehemalige Dorf Eulenloh bildet mit Grötschenreuth im Osten und Tröstau im Norden eine geschlossene Siedlung. Im Westen wie auch im Süden grenzt der Tröstauer Forst-West an.

Geschichte Der dort ansässige Eisensteinbergbau St. Michael und Engelsburg bestand bereits um die Mitte des 16. Jahrhunderts. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war die Zeche Hauptlieferant von Eisenerz im Fichtelgebirge. 1787 bildete Eulenloh mit Grötschenreuth eine Realgemeinde. Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Sechsamt Wunsiedel aus.Oberfränkische Verlagsanstalt Hof (Hrsg.): Der Landkreis Wunsiedel, S. 158.

Von 1797 bis 1810 unterstand Eulenloh dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel. Mit dem Gemeindeedikt wurde Eulenloh dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Tröstau und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Tröstau zugewiesen.

1859 wurde die Zeche St. Michael und Engelsburg geschlossen.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1910 1925 1950 1961Einwohner 92 82 108 104 121 132 198 309HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 17 16 16 28 54Quelle https://gov.genealogy.net/item/show/source_276668

Religion Eulenloh ist evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Peter (Schönbrunn) gepfarrt, seit den 1960er Jahren ist die Pfarrei Christuskirche (Tröstau) zuständig.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Tröstau) Kategorie:Ort im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge