Der Friedhof Fallingbostel befindet sich in der Stadt Bad Fallingbostel im niedersächsischen Landkreis Heidekreis. Es ist der Begräbnisplatz für die Verstorbenen aus dem Kirchspiel Bad Fallingbostel.

Beschreibung Der ca. 310 Meter lange und maximal ca. 185 Meter breite Friedhof in der Trägerschaft der Kirchengemeinde liegt unweit östlich der katholischen Kirche St. Maria und weiter entfernt südöstlich der evangelischen St.-Dionysius-Kirche. Am nördlichen Rand des Friedhofs verläuft die Wilhelm-Raabe-Straße, am östlichen Rand die Vogteistraße und am westlichen Rand der Uhlenweg.

Geschichte Die Verstorbenen aus der Kirchengemeinde Fallingbostel wurden bis 1818 auf dem Kirchberg bestattet, danach erfolgte die Anlage des bis 1928 genutzten sogenannten alten Kirchhofs auf dem Osterberg; dort befindet sich jetzt die Parkanlage Osterberg. Erhalten sind dort mehrere Grabsteine und Mausoleen. Im Jahr 1928 wurde der neue evangelische Friedhof auf dem Weinberg angelegt. Die Friedhofskapelle wurde 1933/34 errichtet (Architekt: Adolf Fischer, Hannover), ein Anbau stammt aus dem Jahr 1973, er wurde 1976 erweitert.Friedhof Fallingbostel auf kirchengemeindelexikon.de Im Jahr 2019 wurden auf dem Friedhof Flächen neu gestaltet und ein Weg zur Besinnung angelegt. Neue Möglichkeiten der Bestattung wurden geschaffen.Friedhof auf kirche-fallingbostel.de (= Website der Ev.-luth. St. Dionysius Kirchengemeinde Bad Fallingbostel)

Besonderheiten In einem kleinen gepflegten Gräberfeld neben der Friedhofskapelle ruhen insgesamt 13 deutsche Soldaten des Zweiten Weltkrieges. Drei von ihnen fielen in den Endkämpfen am 16. April 1945.Bad Fallingbostel, Ev. - luth. Friedhof Vogteistr. auf kriegsgraeberstaetten.volksbund.de

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Bad Fallingbostel#Bad Fallingbostel Liste von Friedhöfen im Landkreis Heidekreis

Einzelnachweise

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