mini|Rama Duwaji mit Zohran Mamdani (2026) Rama Sawaf Duwaji (* 30. Juni 1997 in Houston, Texas) ist eine US-amerikanische Künstlerin, Zeichnerin und Illustratorin, die unter anderem für die Zeitschriften Vogue und The New Yorker sowie für die Tate Gallery of Modern Art tätig war. Seit 2025 ist sie die Ehefrau des Politikers Zohran Mamdani, der im November 2025 zum Bürgermeister von New York City gewählt wurde.
Leben Rama Duwaji wurde 1997 in Houston in eine wohlhabende muslimische Familie geboren: Ihre Mutter ist Ärztin, ihr Vater Software-Entwickler. Ihre Kindheit verbrachte sie in Houston, bevor sie im Alter von neun Jahren mit ihrer syrisch-stämmigen Familie nach Dubai zog.
Zunächst studierte sie ein Jahr an der Virginia Commonwealth University School of the Arts in Katar, bevor sie an den Hauptcampus der Virginia Commonwealth University in Richmond wechselte, um dort ihr Studium mit einem Bachelor abzuschließen. Ihren Master in Illustration erwarb sie 2024 an der School of Visual Arts in New York.
2021 lernte sie über eine Dating-App den Politiker Zohran Mamdani kennen. Im Oktober 2024 verlobte sich das Paar, im Februar des folgenden Jahres heirateten sie in New York. Im November 2025 wurde Zohran Mamdani zum Bürgermeister von New York gewählt; das Paar wohnt im Stadtteil Queens. Im Wahlkampf ihres Ehemanns hielt sie sich mit öffentlichen Auftritten zurück, steuerte jedoch das Grafik-Design für seine Kampagne bei.Martin Ganslmeier: Künstlerin, Stilikone und Frau des Bürgermeisters: Rama Duwaji. In: WDR-Mediathek. 18. November 2025, abgerufen am 10. Januar 2026. So entwarf sie das Logo Zohran for New York City.
Duwaji engagiert sich für die Opfer des Bürgerkriegs im Sudan, die Anerkennung des palästinensischen Staates und die Rechte der Menschen im Gazastreifen.
Kunst Duwajis Arbeiten, die häufig schwarz-weiß gehalten sind, setzen sich kritisch mit der Rolle arabischer Frauen in der Gesellschaft, dem Sterben im Sudan, der Politik Israels gegenüber den Palästinensern und imperialistischen Bestrebungen der USA auseinander. 2022 wurden ihre Werke in der BBC-World-Service-Dokumentation Who killed my Grandfather? gezeigt, die die Ermordung eines jemenitischen Politikers im Jahr 1974 untersuchte.
Über ihre Kunst und deren politisches Anliegen äußerte sich Duwaji im Magazin Yung, einem Magazin im Nahen Osten und Afrika, so: „Ich glaube, jeder hat die Verantwortung, sich gegen Ungerechtigkeit zu äußern – und Kunst hat eine besondere Kraft, diese Botschaft zu verbreiten.“
Ihre Arbeiten wurden unter anderem in den BBC News, der New York Times, der Washington Post, im Magazin Vice und in der Tate Modern Gallery in London gezeigt.
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