mini|Gabeba Baderoon (2014) Gabeba Baderoon (* 1969 in Port Elizabeth, heute Gqeberha) ist eine südafrikanische Lyrikerin und Literaturwissenschaftlerin. Sie lehrt an der Pennsylvania State University und ist eine der Leiterinnen der African Feminist Initiative.
Leben Baderoon wurde 1969 im heutigen Gqeberha (damals Port Elizabeth) geboren. Sie promovierte 2004 an der University of Cape Town in Englisch. Ihr wurde der DaimlerChrysler Award for South African Poetry (2005) zuerkannt. Sie lehrt an der Pennsylvania State University und ist eine der Leiterinnen der dortigen African Feminist Initiative. Für 2024/2025 erhielt sie ein Fellowship am Radcliffe Institute der Harvard University.
Wirken Zu Baderoons frühen Gedichtbänden zählen The Dream in the Next Body (2005) und A hundred silences (2006). Mit The History of Intimacy (2018) gewann sie 2019 den University of Johannesburg Prize. Zudem erhielt der Band im selben Jahr den Elisabeth-Eybers-Preis. Im Jahr 2020 folgte ein National Institute for the Humanities and Social Sciences Award. Im Rahmen ihrer literaturwissenschaftlichen Forschung legte sie die Monografie Regarding Muslims: From slavery to post-apartheid (2014) vor, welche die Rolle des Islams in Südafrika seit der Kolonialzeit bis in die Gegenwart untersucht. Gemeinsam mit Desiree Lewis gab sie 2021 den Essayband Surfacing: On Being Black and Feminist in South Africa heraus.
Auszeichnungen Für ihren Gedichtband The History of Intimacy (2018) erhielt sie 2019 den University of Johannesburg Prize und den Elisabeth-Eybers-Preis sowie 2020 den National Institute for the Humanities and Social Sciences Award.
Einzelnachweise
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