Die Puig-Klassifikation der venösen Malformationen unterteilt venöse Gefäßmalformationen entsprechend ihrer Drainage in das venöse Gefäßsystem in vier Gruppen. Die Klassifikation wurde vom österreichischen Radiologen Stefan Puig entwickelt. Eine anatomische Klassifikation des Ausmaßes der Venenfehlbildung ist unverzichtbar für die Planung der Behandlung und die Abschätzung von Risiken. Da nicht nur der Abfluss für die Prognose von Bedeutung ist, schlugen Bernhard und Mitarbeiter eine Modifikation vor, in die Binnenstruktur der Malformation (lakunär vs. nicht-lakunär) einfließt.
Die klassische Puig-Klassifikation unterscheidet: Typ 1: isolierte Malformation ohne sichtbarer Drainage bzw. Kontakt zum Venensystem Typ 2: Drainage in normale Venen Typ 3: Drainage in dilatierte Venen Typ 4: Drainage in dysplastische Venen
Einzelnachweise
Kategorie:Medizinische Klassifikation Kategorie:Radiologie