Nomavenda Mathiane ist eine südafrikanische Journalistin und Autorin, die mit ihrem Sachbuch Eyes in the Night: An Untold Zulu Story (2016) bekannt wurde, das eine zuvor wenig beachtete Zulu-Perspektive auf Krieg, Enteignung und Überleben eröffnet. Sie veröffentlichte Reportagen in Mail & Guardian.

Leben Mathiane wuchs in KwaZulu-Natal auf und ist die Schwester des südafrikanischen Komponisten Mzilikazi Khumalo (1932–2021). Spätestens seit den 1990er-Jahren veröffentlichte sie ihre journalistischen Arbeiten, darunter ausführliche Reportagen über religiöse und soziale Themen in Soweto. Ihre journalistische Arbeit befasst sich mit den Lebenswirklichkeiten der Townships sowie Fragen von Religion und sozialer Gerechtigkeit.

Wirken Mathianes erstes Buch South Africa: Diary of Troubled Times (1989) sammelt Beobachtungen aus dem von Gewalt und Unterdrückung geprägten Alltag der späten Apartheid. Darauf folgte Beyond the Headlines: Truths of Soweto Life (1990), ein Reportageband über Politik und Alltagskultur in Soweto. Eyes in the Night: An Untold Zulu Story erschien 2016 bei Bookstorm. Das Buch rekonstruiert die Lebensgeschichte ihrer Großmutter Nombhosho vor dem Hintergrund des Anglo-Zulu-Krieges von 1879 und der kolonialen Landenteignungen und arbeitet mit Oral History und recherchierter Geschichtsschreibung. Im Jahr 2021 wurde Mathiane in das Jurorenteam der Sunday Times CNA Literary Awards berufen. 2022 gehörte sie erneut zur Jury der Sunday Times CNA Literary Awards.

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