Kieselmühle ist ein Gemeindeteil der Stadt Arzberg im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern). Kieselmühle liegt in der Gemarkung Schlottenhof.

Geographie Die Einöde liegt an der Röslau in unmittelbarer Nachbarschaft zur städtischen Kläranlage. Ein Anliegerweg führt nach Schlottenhof zur Kreisstraße WUN 18 (0,4 km nordwestlich).

Geschichte Kieselmühle wurde 1392 im Egerer Klauensteuerbuch erstmals schriftlich erwähnt. Grundherr des Anwesens war das Rittergut Schlottenhof.D. Herrmann, H. Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land, Sp. 328. Der Ort lag im Fraischbezirk des brandenburg-bayreuthischen Amtes Arzberg.

Von 1797 bis 1810 unterstand Kieselmühle dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel. Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Schirnding und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Schlottenhof zugeordnet. Am 1. Januar 1978 wurde Kieselmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Arzberg eingemeindet.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 7 9 8 11 13 15 13 15 4HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 2 2Quelle

Religion Kieselmühle ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Maria Magdalena (Arzberg) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Arzberg, Oberfranken) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Kategorie:Ersterwähnung 1392 Kategorie:Ort an der Röslau