Zechenhaus ist ein Gemeindeteil der Stadt Bad Weißenstadt im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern). Zechenhaus liegt in der Gemarkung Voitsumra.

Geographie Die Einöde liegt nördlich des Weißenstadter Forst-Süd am Sägwiesenbach, einem rechten Zufluss des Zinnbachs. Die Kreisstraße WUN 1/BT 13 führt zu einer Anschlussstelle der Bundesstraße 303 bei der Höhenklinik Bischofsgrün (4 km südwestlich) bzw. nach Schönlind (0,4 km nordöstlich). Unmittelbar südlich des Zechenhauses liegt das ehemalige Zinnerzbergwerk, das als Geotop ausgezeichnet ist.

Geschichte Zechenhaus lag im Fraischbezirk des brandenburg-bayreuthischen Sechsamtes Weißenstadt.

Von 1797 bis 1810 unterstand Zechenhaus dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel. Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Voitsumra und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Voitsumra zugeordnet. Am 1. Januar 1978 wurde Zechenhaus im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Weißenstadt eingemeindet.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2020Einwohner 28 20 16 18 15 16 0 4HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 4 4 4 4 4 1 Quelle

Religion Zechenhaus ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Bad Weißenstadt) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Kategorie:Geographie (Bad Weißenstadt)