Weißenhaider Mühle ist ein Gemeindeteil der Stadt Bad Weißenstadt im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern). Weißenhaider Mühle liegt in der Gemarkung Voitsumra.

Geographie Die Einöde liegt im Weißenstadter Forst-Süd am Fuße des Schneeberges (). Durch den Ort fließt der Zinnbach. Ein Anliegerweg führt zur Kreisstraße WUN 1 bei Weißenhaid (0,4 km nordöstlich). Südwestlich der Weißenhaider Mühle liegt ein asymmetrisches Tal, das unter gleichem Namen als Geotop ausgezeichnet ist.

Geschichte Die Weißenhaidermühle wurde im Jahr 1681 von Zobel von Wunsiedel errichtet. Sie wurde bei der Erzeugung von Frischfeuer genutzt, um das im benachbarten Hochofen geschmolzene Roheisen weiter verarbeiten zu können. 1787 wurde das Anwesen als Mahl- und Sägmühle genutzt. Die Mühle lag im Fraischbezirk des brandenburg-bayreuthischen Sechsamtes Weißenstadt.

Von 1797 bis 1810 unterstand Weißenhaider Mühle dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel. Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Voitsumra und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Voitsumra zugeordnet. 1919 erwarb die Stadt Hof das Gebäude und bautes 1929 zu einem Ferienhaus um.D. Herrmann, H. Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land, Sp. 750. Am 1. Januar 1978 wurde Weißenhaider Mühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Weißenstadt eingemeindet.

Einwohnerentwicklung Jahr 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2020Einwohner 18 9 5 3 2 4 3 0HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 3 3 1 1 1 1 Quelle

Religion Weißenhaider Mühle ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Bad Weißenstadt) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Kategorie:Geographie (Bad Weißenstadt) Kategorie:Erbaut 1681