Der Steuerbezirk Albeck war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts einer der 89 Bezirke der Provinz Kärnten.

Umfang Der Steuerbezirk umfasste folgende 11 Steuergemeinden: Katastralgemeinde Albeck Katastralgemeinde Altenmarkt Katastralgemeinde Braunsberg Katastralgemeinde Glödnitz Katastralgemeinde Griffen Katastralgemeinde Linder Katastralgemeinde Reichenau Katastralgemeinde St. Leonhard Katastralgemeinde Sirnitz Katastralgemeinde Thurnhof Katastralgemeinde Zweinitz

Die Gesamtfläche des Steuerbezirks betrug 57 010 Österreichische JochProvinzial-Handbuch des Laibacher Gouvernement-Gebietes im Königreiche Illyrien. Egersche Gubernial-Buchdruckerei, Laibach. S. 389. (etwa 328 km²). Um 1840 zählte der Bezirk 5464 Einwohner.Provinzial-Handbuch des Laibacher Gouvernement-Gebietes im Königreiche Illyrien. Egersche Gubernial-Buchdruckerei, Laibach. S. 78.

Verwaltung Benannt war der Bezirk nach dem Verwaltungssitz in Albeck. Als Bezirkskommissär fungierte 1847 Johann Drasch, Pfleger in Albeck.

Auflösung Im Zuge der Reformen nach der Revolution von 1848/49 wurden die Steuerbezirke aufgelöst. Die bis dahin dem Steuerbezirk Albeck zugehörigen Steuergemeinden wurden 1850 den neuen Ortsgemeinden Albeck, Deutsch-Griffen, Glödnitz, Gurk, Reichenau und Weitensfeld im Gurktal zugeteilt, die wiederum Bestandteile teils des politischen Bezirks St. Veit an der Glan, teils des politischen Bezirks Klagenfurt-Land (später Feldkirchen) wurden.

Einzelnachweise

Kategorie:Historisches Territorium (Österreich) Kategorie:Geschichte Kärntens Kategorie:Aufgelöst in den 1840er Jahren