Oberschieda war ein Gemeindeteil der Gemeinde Dörflas bei Kirchenlamitz im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern). Heute zählt Oberschieda zum Gemeindeteil Oberschieda (Kirchenlamitz).

Geographie Der Weiler liegt in einer Rodungsinsel des Hallersteiner Forst-Nordost. Die Staatsstraße 2177 führt nach Schwarzenbach an der Saale zu einer Anschlussstelle der Bundesstraße 289 (5,5 km nördlich) bzw. nach Kirchenlamitz (3 km südlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Hallerstein (1,6 km westlich).

Geschichte Von 1797 bis 1810 unterstand Oberschieda dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel. Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Schwarzenbach an der Saale und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Dörflas zugeordnet. Am 1. Januar 1978 wurde Oberschieda im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Kirchenlamitz eingemeindet und in der Folge mit Oberschieda (Kirchenlamitz) vereinigt.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 26 22 33 24 22 25 25 7 22 HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 4 4 5 4 1 Quelle

Religion Oberschieda war evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Michael (Kirchenlamitz) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Kategorie:Geographie (Kirchenlamitz)