Wanjikũ wa Ngũgĩ ist eine kenianische Schriftstellerin und ehemalige Leiterin des Helsinki African Film Festival. Sie wurde mit dem Roman The Fall of Saints (2014) bekannt. Im Jahr 2021 folgte Seasons in Hippoland.
Leben und Wirken Wa Ngũgĩ wurde als zweites Kind des Schriftstellers Ngũgĩ wa Thiong’o geboren. Sie lebte und arbeitete in Finnland und leitete dort das Helsinki African Film Festival. Als Festivalleiterin profilierte wa Ngũgĩ das Helsinki African Film Festival als Plattform, die Afrika jenseits stereotyper Darstellungen zeigen und vielfältige afrikanische Erzählweisen sichtbar machen will. Im Jahr 2012 trat sie als Programmbeauftragte des Multikultur-Netzwerks Moniheli öffentlich für die Wahlteilnahme von Einwanderern bei Kommunalwahlen ein. 2014 veröffentlichte sie ihren ersten Roman The Fall of Saints. Der Roman erzählt die Geschichte einer Kenianerin in den Vereinigten Staaten und befasst sich mit Themen wie Leihmutterschaft, Kinderhandel und persönlicher Verantwortung. In der kenianischen Presse wurde der Roman als Metapher für Gier gelesen. Mit Seasons in Hippoland wandte sie sich 2021 einer poetischen, teils magisch-realistischen Adoleszenzerzählung im fiktiven Staat Victoriana zu.
Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Roman, Epik Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert) Kategorie:Kenianer Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Frau Kategorie:Literatur (Kenia) Kategorie:Literatur (Englisch)