Celia A Sorhaindo (* 1968 auf Dominica) ist eine Lyrikerin aus Dominica. Sie wurde mit den Gedichtbänden Guabancex (2020) und Radical Normalisation (2022) bekannt. Ihre Arbeiten wurden international rezensiert.
Leben Sorhaindo wuchs in Dominica auf, zog 1976 als Achtjährige mit ihrer Familie ins Vereinigte Königreich und kehrte 2005 nach Dominica zurück. In Dominica setzte sie sich für die wohltätige Organisation Hands Across The Sea im Bereich der Leseförderung ein. Gemeinsam mit der Verlegerin Polly Pattullo war sie 2009 eine der Herausgeberinnen des Bandes Home Again: Stories of Migration and Return über Rückkehrer nach Dominica. Im Jahr 2019 wurden Gedichte von ihr in die von Margaret Busby herausgegebene Anthologie New Daughters of Africa aufgenommen. Sie trat mehrfach beim Bocas Lit Fest auf.
Wirken Guabancex verarbeitet die Verwüstungen des Hurrikans Maria, der Dominica am 18. September 2017 als Kategorie-5-Sturm traf; der Titel verweist auf Guabancex, die Taíno-Gottheit der Wirbelstürme. Der Band stand 2021 auf der Longlist des OCM Bocas Prize for Caribbean Literature (Sparte „Lyrik“). Radical Normalisation (Carcanet, 2022) ist Sorhaindos erste umfangreiche Sammlung und setzt sich mit Motiven von Normativität, psychischer Gesundheit, Schaffen und Alltagserfahrungen auf Dominica auseinander. Der Guardian würdigte das Buch als „furchtlos und eklektisch“ und hob unter anderem die Hommagen an Bob Marley, Derek Walcott und Jean Rhys hervor. Ihre Gedichte erschienen überdies in verschiedenen Zeitschriften; 2020 war Weather Conditions Teil der Auswahl Poetry Archive Now! WordView.
Einzelnachweise
Kategorie:Lyrik Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert) Kategorie:Autor Kategorie:Geboren 1968 Kategorie:Frau Kategorie:Künstler (Dominica) Kategorie:Literatur (Englisch)