mini|Yemisí Aríbisálà (2015) Yemisí Aríbisálà, auch Yemisí Ogbe (* 1973),Birthing the American. In: Chimurenga. 20. Dezember 2013. Abgerufen am 25. Oktober 2025. ist eine nigerianische Schriftstellerin; ihr Buch Longthroat Memoirs: Soups, Sex and Nigerian Taste Buds nutzt die Küche ihres Landes als kulturellen Blick auf die Welt. Für Longthroat Memoirs erhielt sie beim Jahrgang 2016 der André Simon Food & Drink Book Awards den John Avery Award. Aríbisálàs Essays erschienen in Zeitschriften wie The New Yorker.

Leben Aríbisálà stammt aus Nigeria und lebt in London. Über fast drei Jahre bloggte sie bei der nigerianischen Zeitung 234NEXT über Essen und dessen kulturelle Bedeutung. Sie veröffentlichte überdies Aufsätze in Zeitschriften wie Farafina, Chimurenga Chronic, Skin Deep und Critical Muslim. Neben ihrer Arbeit als Autorin ist sie auch als bildende Künstlerin und Illustratorin tätig.

Wirken Aríbisálàs Essayband Longthroat Memoirs: Soups, Sex and Nigerian Taste Buds enthält kulturkritische Texte, die Essen als Zugang zu Fragen von Identität, Politik und Intimität in Nigeria nutzen. Für das Buch erhielt sie beim Jahrgang 2016 der André Simon Food & Drink Book Awards den John Avery Award. Dabei war sie die erste schwarze Afrikanerin, welcher diese Auszeichnung zuteilwurde. Auszüge erschienen in The New Yorker, etwa The Girls Who Fainted at the Sight of an Egg (2. Januar 2018). Ein Text Aríbisálàs wurde in die Anthologie The Best American Food Writing 2019 aufgenommen. In ihren öffentlichen Beiträgen setzt sie sich gegen die Homogenisierung nigerianischen Essens unter einem unscharfen Sammelbegriff „afrikanische Küche“ ein. Sie veröffentlicht zudem essayistische Arbeiten auf Google Arts & Culture. Im Jahr 2018 erhielt sie außerdem einen Gourmand World Cookbook Award. Darüber hinaus ist sie in der Anthologie New Daughters of Africa vertreten.

Einzelnachweise

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