Die Herren von Frixheim waren ein ab 1242 belegbares, niederrheinisches Adelsgeschlecht.
Geschichte Das Geschlecht nannte sich nach Frixheim, heute ein Ortsteil von Rommerskirchen im Rhein-Kreis Neuss.
Ritter Egbert von Frixheim verkaufte 1242 21 Morgen Land in der Pfarrei Oekoven mit einem Grundstück in Malsdorf (Mailsdorp) an St. Kunibert zu Köln.
Am 30. Mai 1264 trat ein Erwin auf, der seinen Hof zu Frixheim (Vrizheim) mit 30 Morgen Ackerland und Holzschlagrecht (holzgawalt) im Wald Gorbrug dem Kapitel vom Stift Mariengraden zu Köln verkauft hatte und diesen nach Erbrecht gegen einen festgesetzten Zins zurückerhielt. Außerdem beschloss man, dass die Erben des Pächters nach dessen Tod 30 Denare curmerde (?) und fünf Schillinge an das Stift zahlen müssen, um den Hof zu gleichen Bedingungen zu pachten. Am 27. November 1295 erscheint derselbe als Erwin von Frixheim (Vrychsheym). Zu diesem Zeitpunkt verpfändete er ein Haus und eine Hofstätte in Frixheim in der Pfarrei Nettesheim samt Zubehör: 30 Morgen Ackerland und das Holzrecht im Wald Gorbruch, die zuvor dem Dekan und Kapitel von St. Mariengraden in Köln vom Infirmiermeister des Benediktinerklosters Werden gehörten. Gegen Zahlung eines Zinses von 30 Kölner Denaren sollte der Kämmerer von St. Mariengraden im Namen des Stifts diese Denare für die genannten Güter entrichten. Bei Nichtzahlung sollte Erwin jedes Anrecht zu Frixheim verlieren.Walter Lorenz (Hrsg.): Gohr, Nievenheim, Straberg. Quellen zur Geschichte des Amtes Nievenheim, seiner Bewohner und Siedlungen. 1. Teil (= Inventare Nichtstaatlicher Archive, Band 16), Köln 1974, S. 70, Nr. 49 und S. 78, Nr. 81 (PDF, 5,1 MB).
Gottfried von Frixheim (Vritzheim) erscheint in einer Urkunde vom 16. November 1335 als Zeuge.Peter Joerres: Urkunden-Buch des Stiftes St. Gereon zu Köln, Bonn 1893, S. 362 f., Nr. 343 (Google Bücher).
Am 13. Dezember 1381 verkaufte Alvericht, Witwe des Gottschalk von Frixheim (Fritzem), zusammen mit ihren Kindern Sophia, Alvericht und Gerard Huntgin sowie dessen Frau Lina vor dem Schöffengericht zu Rommerskirchen ihre 18 Morgen Land zu Evinghoven, der Goleberg genannt, an die Eheleute Gottschalk und Gertrud von Siegenhoven.Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Rheinland, Vorgang zu Verzeichnungseinheit AA 0359 / Knechtsteden, Rep. u. Hs. AA 0359, Nr. 1. Abgerufen am 24. Oktober 2025. Dieselben Eheleute Gerhard Huntgin und Lina empfingen noch am selben Tag die an die Eheleute Gottschalk und Gertrud von Siegenhoven verkauften 18 Morgen Land zu Evinghoven gegen den Kanon von 8 Malter Roggen in Erbpacht zurück.Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Rheinland, Vorgang zu Verzeichnungseinheit AA 0359 / Knechtsteden, Rep. u. Hs. AA 0359, Nr. 1. Abgerufen am 24. Oktober 2025.
Einzelnachweise
Kategorie:Rheinländisches Adelsgeschlecht