Soufiane El Gharouti (* 23. Januar 1998 in Mohammedia) ist ein marokkanischer Volleyball- und Beachvolleyballspieler. Er ist amtierender Afrikameister im Sand (Stand: September 2026) und zweifacher Meister seines Heimatlandes in der Halle.

Karriere Karriere Halle Der in der Region Casablanca-Settat geborene Sportler nahm 2017 mit der Juniorennationalmannschaft an der Weltmeisterschaft der unter Einundzwanzigjährigen teil. In der Saison zuvor gehörte er dem Kader des Tihad Sportif Clubs an. Der Verein hatte in Marokko das Supercupfinale erreicht und war in der höchsten Liga des Landes Dritter geworden. Der Sportclub aus der größten Stadt des afrikanischen Landes wurde 2018 Fünfter, 2019 Vizemeister und 2020 Neunter in der Meisterschaft. Nach einem Intermezzo bei mehreren anderen Volleyballvereinen in seiner Heimat wechselte El Gharouti zunächst nach Vorderasien, wo er mit dem Oman Club Dritter in der Liga des Sultanats wurde, und danach ins europäische Ausland. Mit Aris Thessaloniki belegte er in der Saison 2022/23 in der griechischen Liga den sechsten Platz und stand im Pokalviertelfinale. Im selben Jahr nahm er mit der A-VNationalmannschaft an der Afrikameisterschaft teil und wurde mit dem Team Achter unter fünfzehn Teilnehmern. Schon nach einer Saison im südosteuropäischen Staat kehrte er in sein Heimatland zurück und gewann mit FUS Rabat 2024 das Duble aus Meisterschaft und Pokal. Die nächste Spielzeit begann er bei dem Hauptstadtclub, mit dem er den Titel im Pokal verteidigen konnte. Nach dem Wechsel zu IR Tanger wurde er mit seinem neuen Verein zum zweiten Mal in Serie marokkanischer Meister.

Karriere Beach Sowohl mit Naoufal Maskali beim Ein-Stern-Turnier 2017 in Agadir als auch mit Anass Berdaa im selben Jahr bei der U21-Weltmeisterschaft in Nanjing blieb El Gharouti satz- und sieglos. Mit Oussama El Azhari stand er zwei Jahre später achtmal im Endspiel von nationalen Turnieren und gewann mit ihm zunächst die Vorausscheidung zum Confédération Africaine de Volleyball (CAVB) Continental Cup und anschließend auch das Finale dieses Wettbewerbs. Bei der Weltmeisterschaft im nächsten Jahr in Rom mussten Mohamed Abicha und El Gharouti jedoch erkennen, dass das Niveau afrikanischer Beachvolleyballspieler von der Weltspitze noch weit entfernt war. Die beiden traten ohne Satzgewinn die Heimreise an. Auch beim Challenge der neuen internationalen Beachserie in der Hauptstadt der Region Souss-Massa, bei dem Letzterer und Anass Saber als Gastgeber mit einer Wildcard im Hauptwettbewerb starten durften, blieb die Punktausbeute sehr bescheiden. Bei der Afrikameisterschaft im selben Jahr erreichten der aus Casablanca stammende Athlet und Mohamed Yakki das Viertelfinale. Danach standen sie siebenmal im Endspiel von nationalen Turnieren in Marokko. Mit seinem Standardpartner aus den Jahren 2019 bis 2021 gewann Soufiane El Gharouti 2023 zwei CAVB-Events. Auch die Afrikaspiele in der folgenden Spielzeit konnte er an der Seite von Mohamed Abicha konnte er für sich entscheiden.

2025 startete El Gharouti mit Anass Saber bei der kontinentalen Meisterschaft. In der Vorschlussrunde besiegte das Duo Koffi Abraham Kotoka und Kuamivi Achille Samani aus Togo in zwei Sätzen mit 21:19, 21:16. Dagegen dauerte es drei Durchgänge, bis das marokkanische Beachpaar im Endspiel die Landsleute Ilyas Lazaar und Zouheir Elgraoui mit 17:21, 21:18 und 15:10 bezwungen hatte. Beim FIVB Futures in Bujumbura belegten die neuen Afrikameister den geteilten fünften Rang, bei der arabischen Meisterschaft standen sie im Finale. Bei der WM trat El Gharouti mit einem seiner Gegner aus dem Kontinentalfinale an. Er blieb jedoch mit Ilyas Lazaar in Adelaide satz- und sieglos.

2026 siegte er mit verschiedenen Partnern bei zwei regionalen Turnieren. Bei der Afrikameisterschaft 2026 bildeten Elgraoui und El Gharouti ein Beachduo. Nach dem ungefährdeten Poolsieg und den Erfolgen in den weiteren Runden ohne Satzverlust konnten die Marokkaner auch das Finale in zwei Durchgängen gegen die Algerier Kallouche Mohamed-Islem / Ayyoub Dekkiche für sich entscheiden. Für Soufiane El Gharouti war es der zweite Titel in Folge, für seinen Partner bereits die vierte kontinentale Meisterschaft. Darüber hinaus sicherten die beiden ihrem Heimatland einen Startplatz bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles.

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