Rotta ist ein Ortsteil der Stadt Kemberg im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt.
Geographie Das Dorf Rotta liegt ca. 15 km südwestlich von Lutherstadt Wittenberg am Rande des Naturparks Dübener Heide.
Zum Ortsteil Rotta gehören drei kleinere Ansiedlungen.Ortsteilverzeichnis (Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile), Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Halle (Saale), Stand 15. Dezember 2022, statistik.sachsen-anhalt.de Grubelsmühle Kapphahns Mühle Mark Nauendorf
Als Ortsteile der ehemaligen Gemeinde waren Reuden, Gniest und Kolonie Gniest ausgewiesen, sie sind heute Ortsteile von Kemberg.
Geschichte 1323 wurde die Ortschaft erstmals urkundlich erwähnt.
Am 20. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Gniest und Reuden eingegliedert.
Am 1. Januar 2010 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Rotta zusammen mit den Gemeinden Dabrun, Eutzsch, Rackith, Radis, Schleesen, Selbitz, Uthausen und Wartenburg in die Stadt Kemberg eingemeindet.StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010 Gleichzeitig wurde die Verwaltungsgemeinschaft Kemberg, zu der Rotta gehörte, aufgelöst.
Kultur und Sehenswürdigkeiten Die Kirche St. Marien ist ein verputzter Rechtecksaalbau mit dreiseitigem Ostschluss. Beachtenswert sind die bemalte Felderdecke und die einheitliche barocke Ausstattung im Innern.
Wirtschaft und Infrastruktur Verkehr Zur Bundesstraße 2 und zur Bundesstraße 100 sind es ca. 2 km. Von 1903 bis 1951 existierte die Eisenbahnstrecke Bergwitz–Kemberg. Diese Strecke besaß einen Haltepunkt in Reuden.
Sonstiges Im Ortsteil Gniest befindet sich das Ferienlager „KiEZ Friedrichsee“.
Persönlichkeiten Im Ort wurde der bedeutende Sprachwissenschaftler Gottlieb Immanuel Dindorf (1755–1812) geboren.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Wittenberg Kategorie:Geographie (Kemberg) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Wittenberg) Kategorie:Ersterwähnung 1323 Kategorie:Gemeindeauflösung 2010