Rund um Berlin 1967 war die 61. Austragung des ältesten deutschen Eintagesrennens Rund um Berlin. Es fand am 9. September über 215 Kilometer statt. Sieger wurde Günther Liebold.
Rennverlauf Die Berliner Zeitung hatte wie in den Vorjahren die Schirmherrschaft über das Rennen übernommen, das den Zusatz „Großer Preis der Berliner Zeitung“ erhielt. Gekoppelt war der Große Preis mit einer Veranstaltung im Bahnradsport, an der die beiden Weltmeister Gert Bongers (Einerverfolgung) und Piet de Wit (Steherrennen) teilnahmen, die kurz zuvor ihre Titel gewonnen hatten.
Start und Ziel des Straßenrennens war die Radrennbahn Weißensee. 48 Radrennfahrer der Leistungsklasse der DDR-Radsportler starteten mit einer Vorgabe von sieben Minuten vor 20 Fahrern der Meisterklasse. Mehrere Nationalfahrer blieben dem Start trotz Meldung fern und wurden daraufhin mit einer Startsperre belegt. Ausländische Fahrer waren in diesem Jahr nicht am Start. Nach 180 Kilometern waren die Vorgabefahrer eingeholt und es bildete sich eine neue Spitzengruppe mit sechs Fahrern. 15 Kilometer vor dem Ziel unternahmen Günther Liebold und Lothar Borschel einen Ausreißversuch und erreichten gemeinsam das Ziel auf der Radrennbahn. Bei der Einfahrt zur Bahn stürzte Borschel und Liebold gewann das Rennen. Nur 20 Fahrer beendeten das Rennen. Ergebnis Fahrer Verein/Land Zeit (h) 1. Günter Liebold SC Dynamo Berlin 5:45:10 h 2. Lothar Borschel SC DHfK Leipzig gl. Zeit 3. Bernd Patzig SC Karl-Marx-Stadt + 0:26 Minuten 4. Bernd Knispel SC DHfK Leipzig gl. Zeit 5. Detlef Kudwien BSG Post Berlin gl. Zeit 6. Dieter Mickein SC DHfK Leipzig gl. Zeit …
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