Krötenhof (früher auch Crötenhof geschrieben) ist ein Gemeindeteil der kreisfreien Stadt Hof (Regierungsbezirk Oberfranken, Bayern). Krötenhof liegt in der Gemarkung Moschendorf.
Geografie Die Einöde ist mittlerweile in der Ortsstraße „Krötenhofer Weg“ des Hofer Stadtteils Krötenbruck aufgegangen. Im Süden fließt der Rauhbach vorbei (im Unterlauf Otterbach genannt, ein linker Zufluss der Sächsischen Saale), der eine Kette von Weihern speist.
Geschichte Krötenhof gehörte zur Landeshauptmannschaft Hof des Fürstentums Bayreuth. Das Anwesen war ein Rittergut.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 215.
Von 1797 bis 1810 unterstand Krötenhof dem Justiz- und Kammeramt Hof. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Krötenhof dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Döhlau und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Moschendorf zugewiesen. Der Ort war Sitz eines Patrimonialgerichtes der Herren von Dobrowolsky. Am 1. April 1906 wurde Krötenhof nach Hof eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 20 24 29 56 49 41 21 6HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 4 4 4 2Quelle
Religion Krötenhof ist evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Michaelis (Hof) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort in der kreisfreien Stadt Hof (Saale)