mini|Friedhof Bad Ischl, Brenner von Felsach – Grabkapelle (innen) Josef Ritter von Brenner-Felsach (* 17. Oktober 1836 in Lambach, Bezirk Wels-LandMatricula Online – Lambach, Taufen - Duplikate 1836, Seite 375, 1. Zeile; † 17. Februar 1906 auf Schloss Theresienau, Gemeinde Perchtoldsdorf, Bezirk Hietzing (heute Bezirk Mödling)Matricula Online – Perchtoldsdorf, Sterbebuch, 1889–1909, Seite 154, Eintrag Nr. 12, 7. Zeile) war Großgrundbesitzer und Abgeordneter zum Österreichischen Abgeordnetenhaus.Brenner-Felsach, Josef Ritter von, Kurzbiographie auf den Webseiten des österreichischen Parlaments, abgerufen am 14. Oktober 2025.
Leben Josef von Brenner-Felsach war Sohn des gleichnamigen Arztes Josef Ritter von Brenner-Felsach (1807–1876). Er besuchte von 1849 bis 1854 das Theresianum in Wien und war bis 1856 an der landwirtschaftlichen Hochschule Weihenstephan (heute in der bayerischen Stadt Freising) und an der Forstakademie Tharandt in Sachsen. Er war bis 1860 Ökonomieadjunkt auf Gütern in Mähren, Kroatien und Niederösterreich. Ab 1860 pachtete er das Gut St. Wolfgang im Bezirk Gmunden, 1863 auch das Gut Mondsee im Bezirk Vöcklabruck und 1865 die Güter Vösendorf und Laxenburg im Bezirk Mödling. 1879 kaufte er die Güter Atzgersdorf und Erlaa (heute in der Stadt Wien gelegen) und 1883 das Landgut Theresienau in Perchtoldsdorf.
Er war 1882 Mitglied des Zentralausschusses und von 1892 bis 1897 Vizepräsident der k.k. Landwirtschaftsgesellschaft in Wien. Er war Ritter der eisernen Krone III. Klasse und des königlich-sächsischen Albrechtordens und Ehrenbürger von Vösendorf.
Er starb am 17. Februar 1906 im Alter von 69 Jahren auf Schloss Theresienau, laut Sterbeeintrag an einer Neubildung der Leber, also an Leberkrebs.
Er war römisch-katholisch und ab 1875 verheiratet mit Leopoldine Freiin von Wissiak, mit der er mindestens zwei Töchter und einen Sohn hatte.
Josef von Brenner-Felsach war von 1890 bis 1896 Mitglied im Niederösterreichischen Landtag (VI. Wahlperiode), als Abgeordneter des Großgrundbesitzes.
Politische Funktionen Josef von Brenner-Felsach war vom 4. Dezember 1883 bis zum 22. Januar 1897 Abgeordneter des Abgeordnetenhauses im Reichsrat (VI., VII. und VIII. Legislaturperiode) und war dort für die Kurie Niederösterreich, Großgrundbesitz zuständig. Er war der Nachfolger des zurückgetretenen Josef Freiherr von Gudenus.
Klubmitgliedschaften Josef von Brenner-Felsach war ab 1883 Mitglied bei den Vereinigten Linken, ab 1885 im Deutsch-österreichischen Klub und ab dem 6. November 1888 bei den Vereinigten deutschen Linken (Verfassungstreuer Großgrundbesitz).
Literatur Biographisches Handbuch Des NÖ Landtages 1861–1921, S. 26–27
Brenner-Felsach Josef, Ritter In: Stenographische Protokolle des Abgeordnetenhauses des Reichsrates 1861–1918, Jahrgang 0009, IX. Session, S. 42 (online bei ANNO). Brenner-Felsach Josef, Ritter v. In: Stenographische Protokolle des Abgeordnetenhauses des Reichsrates 1861–1918, Jahrgang 0010, X. Session, S. 39 (online bei ANNO). Brenner-Felsach Josef, Ritter v. In: Stenographische Protokolle des Abgeordnetenhauses des Reichsrates 1861–1918, Jahrgang 0011, XI. Session, S. 78–79 (online bei ANNO).
Weblinks Brenner-Felsach, Josef Ritter von, Kurzbiographie auf den Webseiten des österreichischen Parlaments
Einzelnachweise
Kategorie:Träger des Ordens der Eisernen Krone (III. Klasse) Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens Kategorie:Ehrenbürger von Vösendorf Kategorie:Ritter (Neuzeit) Josef Kategorie:Abgeordneter zum Abgeordnetenhaus (Österreich) Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert) Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niederösterreich, Kaisertum Österreich) Kategorie:Person (Cisleithanien) Kategorie:Person (Niederösterreich) Kategorie:Geboren 1836 Kategorie:Gestorben 1906 Kategorie:Mann