mini|Heimdal im Jahr 1952 Leinstrand ist eine ehemalige norwegische Kommune. Sie gehörte zum damaligen Fylke (Provinz) Sør-Trøndelag und ging 1964 in der Kommune Trondheim auf.

Lage Die Kommune Leinstrand lag im Süden von Trondheim. Sie erstreckte sich im Norden und Osten des unteren Flussabschnitts der Gaula. Die Gaula mündet im Westen der damaligen Kommune in den Fjord Gaulosen. Im Süden des damaligen Gemeindeareals, entlang der Gaula, befinden sich gut für die Landwirtschaft geeignete Böden und größere Höfe. Im Norden ist die Landschaft hingegen von bewaldeten Hügeln, die Höhen von 250 bis erreichen, geprägt. Verwaltungszentrum war das im Norden der Kommune gelegene Heimdal.

Geschichte Die Kommune Leinstrand wurde gegründet, als 1837 im Rahmen der Formannskapslovene die kommunale Selbstverwaltung eingeführt wurde. Die Nummer der Kommune war 1654. Leinstrand ging zum 1. Januar 1964 gemeinsam mit den Kommunen Byneset, Strinda und Tiller in der Kommune Trondheim auf. Trondheim hatte vor der Eingemeindung 56.982 Einwohner. Leinstrand brachte 4193 Einwohner ein. Aus Byneset kamen zudem 2049, aus Strinda 44.600 und aus Tiller weitere 3595 Personen hinzu. Leinstrand hatte eine Fläche von rund 46 km².

Kirche mini|Leinstrand kirke In der Ortschaft Nypan befindet sich die Leinstrand kirke. Die Kirche hat rund 200 Sitzplätze. Das heutige Kirchgebäude wurde im Jahr 1673 errichtet. Die Vorgängerkirche lag vermutlich 100 Meter weiter nördlich.

Name Leinstrand wurde um das 1430 sowohl als Leinestrand als auch als Lænestrand erwähnt. Der Name leitet sich vom altnordischen Leinastrǫnd ab, wobei die erste Silbe auf Leinar zurückzuführen ist und „Hang“ bedeutet. Der Namensbestandteil taucht auch in mehreren Höfen der Region – Busklein, Jeillein und Skjetlein – auf. Die Einwohner Leinestrands werden Leinstranding genannt.

Weblinks

Leinstrand im Store norske leksikon (norwegisch)

Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Trondheim) Kategorie:Ehemalige Kommune in Trøndelag Kategorie:Gemeindeauflösung 1963