Wolfgang Fleischmann (* 1934) ist ein deutscher Theaterregisseur, Hörspielsprecher und Schauspiellehrer.
Leben und Wirken Von 1954 bis 1957 studierte Fleischmann an der Theaterhochschule Leipzig. Als wesentliche Lehrer bezeichnete er später August Momber und Ottofritz Gaillard. Während seines Schauspielstudiums besuchte er Vorlesungen von Hans Mayer an der Universität Leipzig. Nach dem Diplom wurde er als Schauspieler an das Staatstheater Cottbus engagiert.Interview mit Wolfgang Fleischmann in „...dann gehst du aber auf 'ne richtige Schule!“, Fünfzig Jahre Schauspieler-Ausbildung in Leipzig 1953-2003 HMT Leipzig, 2003, S. 37–41 Fleischmann arbeitete auch als Regisseur, u. a. an den Bühnen der Stadt Gera, am Maxim Gorki Theater und an der Volksbühne in Berlin, am Theater MeiningenWolfgang Fleischmann in „Albert Bussmann starb mit 89“ in „Südthüringen“, 22.2.2013, am Theater der Bergarbeiter Senftenberg und am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen. „Der Kreidekreis“ von Bertolt Brecht in Bautzen, Regie: Wolfgang Fleischmann in „Theater der Zeit“, 9/1975 Mit Beginn der Spielzeit 1980/81 wurde er am Theater in Cottbus Oberspielleiter. Später kehrte er als Schauspieldozent nach Leipzig zurück. Wolfgang Fleischmann in „Man darf niemanden verloren geben, man muss miteinander reden, einander zuhören“ - Ein Interview mit Prof. Anne-Kathrin Gummich in MT Journal 54, 5/2023 Nachdem die Schauspielausbildung der Theaterhochschule als Abteilung Schauspiel in die Hochschule für Musik und Theater Leipzig übernommen worden war, wurde Fleischmann dort 1992 zum Professor für Schauspiel berufen.Zeittafel zur Geschichte der Weimarer und Leipziger Schauspieler-Ausbildung in „...dann gehst du aber auf 'ne richtige Schule!“, Fünfzig Jahre Schauspieler-Ausbildung in Leipzig 1953-2003 HMT Leipzig, 2003, S. 157
Wolfgang Fleischmann ist mit der Schauspielerin Hannelore Schubert verheiratet.
Regie Die Krone der Schöpfung, Klára Fehér, 1960, Bühnen der Stadt Gera Und das am Heiligabend, Vratislav Blažek, 1961, Gera Komödie der Irrungen, William Shakespeare, 1963, Gera Der Revisor, Nikolai Gogol, 1964, Gera Minna von Barnhelm, Gotthold Ephraim Lessing, 1965, Gera Der Gast, Ludvik Aškenazy, 1965, Maxim Gorki Theater Berlin Jeanne oder die Lerche, Jean Anouilh, 1966, Volksbühne Berlin Der Widerspenstigen Zähmung, Shakespeare, 1970, Theater Meiningen Ein irrer Duft von frischem Heu, Rudi Strahl, 1971, Meiningen Am Fuße des Witoscha, Pejo Jaworow, 1973, Theater der Bergarbeiter Senftenberg Der kaukasische Kreidekreis, Bertolt Brecht, 1975, Theater Bautzen Keine Leute, keine Leute, Rudi Strahl, 1981, Theater Cottbus Der tollste Tag, Peter Turrini, mit Gerhard Neubauer, 1986, Theaterhochschule Leipzig, Sommertheater Urfaust, Goethe, 1991, Centre de Recherches et de Formation Théâtrales en Wallonie, Liège, Belgien
Hörspiele (Auswahl) 1969: Rhys Adrian: Die Vollbeschäftigten (Alf) – Regie: Fritz Schröder-Jahn (Original-Hörspiel – NDR/SWF) 1986: Erasmus Schöfer: Der Raketentest (Staatsanwalt) – Regie: Walter Niklaus (Originalhörspiel – Rundfunk der DDR) 1986: Johann Karl August Musäus: Entzauberung unmöglich (Volksmärchen der Deutschen) (Kammerherr) – Regie: Walter Niklaus (Hörspielbearbeitung, Kinderhörspiel – Rundfunk der DDR) 1987: Sabine Heinrich: Bild im Entree (Inspektor Williams) – Regie: Günter Bormann (Originalhörspiel, Kriminalhörspiel – Rundfunk der DDR) 1987: Horst Berensmeier: Die Anhalterin (Zander) – Regie: Annegret Berger (Originalhörspiel, Kriminalhörspiel – Rundfunk der DDR) 1989: Andreas Anden: Der sanfte Tod (Inspektor) – Regie: Annegret Berger (Originalhörspiel, Kriminalhörspiel – Rundfunk der DDR)
Quelle: ARD-Hörspieldatenbank
Einzelnachweise
Kategorie:Theaterregisseur Kategorie:Hörspielsprecher Kategorie:Schauspiellehrer Kategorie:Hochschullehrer (HMT Leipzig) Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1934 Kategorie:Mann