Die haitianisch-togoischen Beziehungen beschreiben das bilaterale Verhältnis zwischen der Republik Haiti einerseits und der Republik Togo andererseits.

Die im Jahr 1804 von Frankreich unabhängig gewordene Republik Haiti und die im Jahr 1960 ebenfalls von Frankreich in die Souveränität entlassene Republik Togo unterhalten keine diplomatischen Beziehungen. Togo hat zu 150 Staaten der Erde die Beziehungen formalisiert. Das Netz ist in Mittelamerika, der Karibik und Ozeanien lückenhaft. Haiti hat vor allem in Afrika deutliche Lücken in seinem Netz diplomatischer Beziehungen.

Beide Länder sind Mitglied der Vereinten Nationen und ihrer Sonderorganisationen sowie der Gruppe der 77. Sie gehören der Organisation Afrikanischer, Karibischer und Pazifischer Staaten an und sind ferner Mitglied der Internationalen Organisation der Frankophonie (OIF).

Haiti und Togo teilen eine lange gemeinsame Kulturgeschichte, die durch den atlantischen Sklavenhandel und die daraus resultierende Einführung des Voodoo als religiöse Kraft in der haitianischen Gesellschaft geprägt ist.

Togo beteiligte sich mit bewaffneten Polizisten an der Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen für Haiti (MINUSTAH; 2004 bis 2017).

Nach dem Erdbeben in Haiti 2010 rief die kleine Gruppe Haitianer, die in Togo lebt, zu Hilfsmaßnahmen für die Katastrophenopfer auf.

Weder im bilateralen politischen noch im wirtschaftlichen oder kulturellen Bereich sind Formen oder Aktivitäten der Zusammenarbeit oder des Austausches beider Länder über die internationale Ebene hinaus zu verzeichnen.

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