Der Londoner Vertrag wurde auf dem Londoner Kongress am 31. Oktober 1861 von Frankreich, Spanien und England geschlossen. Die drei Länder waren die Hauptgläubiger von Mexiko und der Zweck des Vertrages war in erster Linie, durch eine militärische Intervention die Rückzahlung der Schulden zu erzwingen. Frankreich hatte als weiteres Ziel, eine Monarchie nach europäischem Vorbild zu errichten. Das Ziel des Vertrages widersprach der Monroe-Doktrin, aber aufgrund des Bürgerkrieges war es den Vereinigten Staaten nicht möglich, diese durchzusetzen.
Hintergründe Am 17. Juli 1861 hatte Benito Juárez erklärt, nach Bestätigung durch den Kongress die Schuldenzahlungen für zwei Jahre auszusetzen. Dies sahen die drei Mächte als Provokation, sie brachen die Diplomatischen Beziehungen ab und beschlossen den Londoner Vertrag.
Einzelnachweise
Kategorie:Napoleon III. Kategorie:Vertrag (19. Jahrhundert) Kategorie:Historischer völkerrechtlicher Vertrag (Spanien) Kategorie:Historischer völkerrechtlicher Vertrag (Vereinigtes Königreich) Kategorie:Historischer völkerrechtlicher Vertrag (Frankreich) Kategorie:Politik 1861