Heinrich Wilhelm von der Mülbe (geb. 1729; gest. 1797) war ein preußischer Leutnant, Landrat und Landesdirektor.

Herkunft und Leben Heinrich Wilhelm von der Mülbe war der Sohn eines Hauptmanns und Erbherrn auf Windkeim. Um das Jahr 1748 trat er in das preußische Heer ein und stieg dort im Dragoner-Regiment von Bredow bis zum Rang eines Leutnants auf. Nach 24-jähriger Dienstzeit wurde er um 1772 aufgrund einer Invalidität vom Militär verabschiedet. Mittels Ordre vom 20. Juni 1774 wurde eine weitere zivile Verwendung für ihn vorgesehen. Nach Vorschlag von Johann Friedrich von Domhardt wurde von der Mülbe im Sommer 1775 als Nachfolger des Landrats Johann Albrecht Stach von Goltzheim im Kreis Oletzko vorgeschlagen. Die Bestätigung durch Friedrich II. erfolgte am 19. Juli 1775. Später wurde er noch zum Landesdirektor ernannt. Das Amt als Landrat übte er bis zum Jahr 1797 aus, ihm im Amt folgte 1798 Karl Heinrich von Morstein.

Persönliches Von der Mülbe erwarb um 1777 das Gut Klein Kessel im Wert von 1.100 Talern im Amt Johannisburg.

Literatur

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