mini|Logo seit 2023 175px|mini|Logo 2010 bis 2022 Das Studierendenwerk München Oberbayern ist laut der Verordnung über die bayerischen Studentenwerke für insgesamt 15 Hochschulen mit rund 135.000 Studierenden (Wintersemester 2021/22)https://www.stwm.de/publikationen-downloads/jahresberichte-des-studentenwerks/ in München und an weiteren Standorten in Oberbayern (Martinsried, Garching, Benediktbeuern, Freising, Rosenheim, Burghausen, Ottobrunn) zuständig.
Zu seiner Aufgabe zählt die wirtschaftliche, soziale, gesundheitliche und kulturelle Betreuung der Studenten. Es besitzt die Rechtsform der Anstalt des öffentlichen Rechts, die Aufsichtsbehörde und Rechtsaufsicht ist das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Es ist Mitglied im Deutschen Studierendenwerk (DSW) und im Paritätischen Wohlfahrtsverband Bayern e. V. Darüber hinaus ist das Studentenwerk München zum Zweck der Aus- und Weiterbildung Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Studierendenwerke Süd-West (ARGE) sowie Mitglied in der Interessengemeinschaft der Studierendenwerke Süd-West (INGE e. V.).
Die Studentenwerke in Deutschland sind nach dem Ersten Weltkrieg aus Selbsthilfeorganisationen der Studierenden entstanden. Das Studentenwerk München entstand 1920 als Verein und ist damit nach dem Studentenwerk Dresden das zweitälteste deutsche Studentenwerk. Nach Zahl der Studierenden im Zuständigkeitsbereich ist das Studierendenwerk München Oberbayern (STWM) nach dem Studierendenwerk Berlin das zweitgrößte Studierendenwerk. Kein anderes Studierendenwerk in Deutschland stellt mehr Wohnplätze für seine Studierenden bereit (Siehe Zahlenspiegel des DSW, S. 59).
Betreute Universitäten Folgende Hochschulstandorte werden vom Studierendenwerk München Oberbayern betreut: Ludwig-Maximilians-Universität München Technische Universität München Standort München Standort Garching Standort Weihenstephan Standort Heilbronn (in Kooperation mit dem Studierendenwerk Heidelberg) Standort Singapur Akademie der Bildenden Künste München Hochschule für Musik und Theater, München Hochschule für Fernsehen und Film, München Hochschule für Politik, München Hochschule für Philosophie München Hochschule für angewandte Wissenschaften München Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf, Standort: Freising Technische Hochschule Rosenheim, Standorte: Rosenheim, Mühldorf a. Inn, Burghausen Sprachen & Dolmetscher Institut München Blocherer Schule für Innenarchitektur und Kommunikationsdesign (ohne BAföG-Vollzug) Katholische Stiftungshochschule München, Standorte: München und Benediktbeuern International School of Management, München Hochschule der Bayerischen Wirtschaft (HDBW) München Messe Ukrainische Freie Universität
Organe Der Vertretungsversammlung gehören je betreuter Hochschule an: 1 Mitglied der Hochschulleitung, 2 Professoren, 2 Studenten, 1 Frauenbeauftragter und 1 Behindertenbeauftragter.
Die jeweiligen Personen werden von der jeweiligen Hochschule in dieses Gremium entsendet. Die Vertretungsversammlung wählt dann wiederum den Verwaltungsrat.
Dem Verwaltungsrat gehören an:
2 Vertreter der Professorenschaft bzw. der Hochschulleitung, 3 Vertreter der Studentenschaft, 1 Person des öffentlichen Lebens, 1 Vertreter der Mitarbeiter des Studentenwerks (Personalrat), 1 Frauenbeauftragter einer der Hochschulen, 1 Behindertenbeauftragter einer der Hochschulen.
Die Aufgaben des Verwaltungsrats sind:
(1) Der Verwaltungsrat nimmt die Prüfung der Jahresrechnung vor.
(2) Der Verwaltungsrat beschließt über
1. den Wirtschaftsplan,
2. die Entlastung der Geschäftsführung auf Grund der geprüften Jahresrechnung,
3. die Bestellung und Entlassung des Geschäftsführers oder der Geschäftsführerin und des Stellvertreters oder der Stellvertreterin,
4. Erwerb, Belastung und Veräußerung von Grundvermögen,
5. Satzungen nach Art. 95 Abs. 3 und 4.
Aktueller Vorsitzender des Verwaltungsrats ist Thomas Schmid. Die Geschäftsführung hat aktuell Claudia Meijering inne.
Wohnheime Die größten Wohnheime befinden sich in der Studentenstadt Freimann („StuSta“) und im Studentenviertel Oberwiesenfeld am Rande des Olympiaparks. In der Studentenstadt wurden erstmals in Deutschland Spaceboxes aufgestellt, die mittlerweile aber nicht mehr vermietet werden.
Das Studierendenwerk verfügt über folgende Wohnanlagen: München Mitte
Agnes-/Adelheidstraße & Internationales Haus Biedersteiner Straße Chiemgaustraße Dachauer Straße Hedwig-Dransfeld-Allee Kaulbachstraße Kreittmayrstraße Lothstraße Studentenviertel Oberwiesenfeld Schwere-Reiter-Straße TürkenstraßeMünchen Nord Felsennelkenanger Heidemannstraße Moosacher Straße Studentenstadt FreimannMünchen Süd
Heiglhofstraße SauerbruchstraßeMünchen Süd/West
StiftsbogenMünchen West
NotburgastraßeWohnanlagen in Garching (ca. 15 km nördlich von München)
Garching Jochbergweg (Garching I) Garching Enzianstraße (Garching II)Wohnanlage in Oberschleißheim
OberschleißheimWohnanlagen in Freising (ca. 40 km nordöstlich von München)
Vöttinger Straße (Weihenstephan I) Giggenhauserstraße (Weihenstephan II) Lange Point (Weihenstephan III) Giggenhauserstraße (Weihenstephan IV)Wohnanlagen in Rosenheim (ca. 70 km südöstlich von München)
Marienberger Straße (Rosenheim I) Westerndorfer Straße (Rosenheim II)
Literatur Veronika Diem: Friedrich Beck und die Gründungsgeschichte des Münchner Studentenwerks in: Elisabeth Kraus (Hrsg.): Die Universität München im Dritten Reich. Aufsätze. Teil I. Herbert Utz Verlag, München 2006, S. 43–72, ISBN 3-8316-0639-0 Fritz Beck 1889–1934: Sein Lebenswerk Studentenwerk München (Hrsg.): »Wo geht's hier zum Studentenhaus?«. 75 Jahre Studentenwerk München. München 1995 Chronik des Studentenwerks München Studentenwerk München (Hrsg.): Dieser Maßberg. Eine Festschrift. Herbert Utz Verlag, München 2004, ISBN 3-8316-0450-9
Siehe auch Liste der Studenten- und Studierendenwerke in Deutschland
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Offizielle Website
Einzelnachweise
Kategorie:Bildung und Forschung in München Munchen Kategorie:Technische Universität München Kategorie:Ludwig-Maximilians-Universität München Kategorie:Anstalt des öffentlichen Rechts (Deutschland) Kategorie:Unternehmensgründung 1920