Feuerwetter bezeichnet meteorologische Konstellationen, die es einem Feuer erleichtern, auszubrechen und sich besonders schnell und stark auszubreiten. Einflussfaktoren des Feuerverhaltens sind Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Windstärke, Niederschlag und atmosphärische Stabilität.

Häufig wird zur Definition eines Feuerwetters die 30-30-30-Regel verwendet, welche besagt, das sich Feuer besonders gut ausbreiten kann, bei Temperaturen über 30 °C, unterhalb 30 % relativer Luftfeuchtigkeit und vorherrschenden Windgeschwindigkeiten oberhalb 30 km/h.

Der Klimawandel vergrößert die Wahrscheinlichkeit des Zusammentreffens dieser Faktoren. Beispielsweise gab es in Deutschland im Zeitraum 1961 bis 1990 durchschnittlich sechs Tage mit hoher Waldbrandgefahr. Im Zeitraum 1991 bis 2020 waren es mit 11,3 Tagen fast doppelt so viele.Waldbrände in Deutschland: Warum es gerade so brandgefährlich ist. In: Tagesspiegel, 14. August 2026. Abgerufen am 15. August 2026.

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Kategorie:Meteorologie