mini|Siegel des Komturs von Dünaburg Die Komturei Dünaburg war eine Kommende des Livländischen Ordens, die offiziell von 1367 bis 1562 bestand. 1559 vom letzten Ordensmeister Gotthard Kettler an Polen-Litauen verpfändet, ging sie spätestens 1562 endgültig an die Adelsrepublik verloren.
Sitz der Komturei war die Ordensburg Dünaburg in der lettischen Stadt Daugavpils.
Komture von Dünaburg um 1245: Heinrich von Sassendorp 1367–: Dietrich Freitag (auch Fridach) 1387–1390: Bernhard Hövelmann (auch Heuelmann) 1414–1417: Johann Schwarthof (auch Schwarzhof) um 1422: Heinrich von dem Vorste 1431–: Wolter von Loe um 1431: Walter von Plettenberg 1436–1437: Bruno von Hirschberg (auch Hirtzberg) 1439–1442: Heinrich Sprenge bis 1445?: Heinrich Sprenge 1445–1446: Heinrich Weddege (auch von Wedigen) 1451?–: Konrad von Vietinghoff um 1456: Johann Spar 1471–: Eberhard Lappe von der Ruhr 1473–1476: Engelbert Lappe von Koningen 1481–1484: Wilhelm von Bönninghausen 1495–1501: Johann Vincke von Overberg (auch Overberch) 1513–1525: Heinrich Plater 1527–1535: Johann von Eickel (auch Eckel) 1535–1554: Wilhelm von Fürstenberg 1554–1556: Gotthard Kettler 1558–1559: Georg von Syburg zu Wischlingen
Siehe auch Komtur (Amt) Liste der Kommenden des Deutschen Ordens
Literatur Lutz Fenske & Klaus Militzer (Hg.): Die Ritterbrüder im livländischen Zweig des Deutschen Ordens. Böhlau, Köln, 1993, ISBN 3-412-06593-5, ISBN 978-3-412-06593-5, S. 754.
Kategorie:Kommende des Deutschen Ordens Komturei Dünaburg Kategorie:Geschichte Lettlands im Mittelalter