Der Starkholzbacher See (auch Starki) ist ein künstlich aufgestauter Badesee bei Starkholzbach in Bibersfeld, einem Stadtteil von Schwäbisch Hall im nordöstlichen Baden-Württemberg. Das Gewässer dient als Naherholungsgebiet mit Liegewiesen, Steganlagen und einem Rundweg. Es wird vom Brunnenwiesenbach durchflossen, der in die Bibers entwässert.
Beschreibung Der Starkholzbacher See wurde bereits im Mittelalter künstlich aufgestaut, wobei das Kloster Comburg Fischrechte besaß. 1702 erfolgte eine Vermessung. Im Jahr 1858 verkaufte das Königreich Württemberg den Weiher an örtliche Bauern. 1866 entstand an seinem Rand die Gipsmühle. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der See abgelassen, um die Fläche landwirtschaftlich zu nutzen.
1972 wurde im Zuge einer Flurbereinigung die Wiederanlage des Sees als Naherholungsgebiet beschlossen. Nach einem Fischsterben im Jahr 2007 wurde zunächst ein Badeverbot ausgesprochen und ein Sanierungskonzept erarbeitet, woraufhin der See 2008 abgelassen und ab 2009 erneuert wurde. Im selben Jahr gründete sich der Förderverein Starkholzbacher See, der seitdem in Zusammenarbeit mit der Stadt Schwäbisch Hall Maßnahmen zur Pflege und Erhaltung des Gewässers koordiniert.
Ein größerer Badesteg und eine Badeinsel wurde nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes 2020 zunächst gesperrt und spätestens 2022 vollständig entfernt.
2024 wurde der See erneut abgelassen, um Schlamm am Grund durch neuen Kies zu ersetzen und um Muschelkalkblöcke im Bereich der Badestelle zur Fixierung einzusetzen.
Galerie
Weblinks
Karte des Starkholzbacher Sees und seiner Umgebung auf: Website Förderverein Starkholzbacher See e. V. Website der Gipsmühle
Einzelnachweise
Kategorie:See im Landkreis Schwäbisch Hall Kategorie:Badesee Kategorie:Stausee in Baden-Württemberg SStarkholzbacher Kategorie:Geographie (Schwäbisch Hall)