(8368) Lamont ist ein Asteroid des inneren Hauptgürtels, der am 20. Februar 1991 vom britisch-australischen Astronomen Robert McNaught am Siding-Spring-Observatorium (IAU-Code 413) in der Nähe von Coonabarabran in Australien entdeckt wurde.
Der Asteroid wurde am 18. August 2016 nach dem schottisch-deutschen Astronomen und Physiker Johann von Lamont (1805–1879) benannt, der als Pionier der Erforschung des Erdmagnetismus gilt und bis zu seinem Tod Direktor der Universitäts-Sternwarte München in Bogenhausen war. 1836 führte er auch schon erste Messungen des Erdmagnetismus in München durch und bemühte sich um die Finanzierung eines geomagnetischen Observatoriums in München, wofür die Gelder im Januar 1840 vom damaligen bayrischen König Ludwig I. zur Verfügung gestellt wurden.
Siehe auch Liste der Asteroiden
Weblinks Asteroid Lamont: Discovery Circumstances gemäß dem Minor Planet Center der Internationalen Astronomischen Union bei dem Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics, Cambridge, USA Asteroid Lamont in der Small-Body Database des Jet Propulsion Laboratory der NASA bei dem California Institute of Technology, Pasadena, USA
Kategorie:Hauptgürtelasteroid unter 50 km Durchmesser Kategorie:Asteroid ohne zugewiesene Asteroidenfamilie