mini|Nimrod (2012) Nimrod Bena Djangrang (* 7. Dezember 1959 in Koyom), besser bekannt unter dem Pseudonym Nimrod, ist ein tschadischer Lyriker, Romancier und Essayist.
Leben Nimrod wurde am 7. Dezember 1959 in Koyom im Süden des Tschad geboren. Im Jahr 1984 verließ er den Tschad und zog zunächst nach Abidjan (Côte d’Ivoire), wo er seine Studien fortsetzte und an Schulen unterrichtete. Später zog er nach Frankreich; heute lebt er in Amiens und lehrt an der Université de Picardie Jules-Verne Philosophie. 1996 wurde er zum Doktor der Philosophie promoviert. Von 1997 bis 2000 war er Chefredakteur der Zeitschrift Aleph, beth und wirkte anschließend als Gründer und Redakteur der frankofilen Literaturzeitschrift Agotem (Éditions Obsidiane).
Wirken Nimrod veröffentlicht Lyrik, Romane und Essays; sein Werk befasst sich insbesondere mit Erfahrungen von Exil und Zugehörigkeit. Zu seinen bekannteren Büchern zählen der Roman Les Jambes d’Alice (2001), Le Départ (2005), Le Bal des princes (2008), der Prosaband L’Or des rivières (2010), die Gedichtsammlung Sur les berges du Chari, district nord de la beauté (2016), der Roman La Traversée de Montparnasse (2020) und Le temps liquide (2021). Ehrungen Für Petit éloge de la lumière nature erhielt er 2020 den Prix Guillaume-Apollinaire. Für Sur les rives/berges du Chari, district nord de la beauté wurde ihm 2016 der Prix de poésie Pierrette-Micheloud zugesprochen. Bereits 2008 wurde er zugleich mit dem Prix Édouard-Glissant und dem Prix Ahmadou-Kourouma ausgezeichnet; 2011 folgte der Prix Max-Jacob.
Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Lyrik Kategorie:Essay Kategorie:Roman, Epik Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert) Kategorie:Tschader Kategorie:Geboren 1959 Kategorie:Mann