mini|hochkant|Franz Ullstein, fotografiert von Suse Byk, um 1927 Franz Edgar Ullstein (geboren 16. Januar 1868 in Berlin; gestorben 11. November 1945 in New York) war ein deutscher Verleger.
Leben Ullsteins Eltern waren der Verleger Leopold Ullstein, der Gründer des Verlags Ullstein und dessen erste Ehefrau Mathilde, geb. Berend. Franz Ullstein studierte Jura an den Universitäten Berlin, Heidelberg und Freiburg, wo er promoviert wurde. Ab 1894 arbeitete er im Verlag seines Vaters, nach dem Tod des Vaters war er ab 1897 auch Teilhaber des Verlags. Er war Verwaltungschef des Zeitungsverlags und seit 1921 Vorstandsvorsitzender. Nach dem Zwangsverkauf des Verlags 1933/34 zog sich Franz Ullstein ins Privatleben zurück, 1938 emigrierte er in die USA.
Ullstein starb 1945 in New York an den Folgen eines Unfalls.
Veröffentlichungen
Gegen die Unterdrücker, nicht gegen die Unterdrückten. Hubertus Prinz zu Löwensteins „On Borrowed Peace“. In: Aufbau – Reconstruction. An American Weekly, published in New York. Bd. 8 (1942), Nr. 48, 27. November 1942, S. 48f. (Digitalisat).
Literatur
Max Osborn: Franz Ullstein. In: Aufbau – Reconstruction. An American Weekly, published in New York. Bd. 11 (1945), Nr. 46, 16. November 1945, S. 5 (Digitalisat). Ullstein, Franz Edgar. In: Ernst Fischer: Geschichte des deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert. Drittes Reich und Exil, Teil 3: Exilbuchhandel, Supplement: Verleger, Buchhändler und Antiquare aus Deutschland und Österreich in der Emigration nach 1933. Ein biographisches Handbuch. 2. Auflage, de Gruyter, Berlin u. a. 2020, ISBN 978-3-11-068863-4, S. 523.
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