Schalldorf ist ein Gemeindeteil (Dorf) und eine Gemarkung der Gemeinde Postmünster im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn. Bis 1971 bildete es eine selbstständige Gemeinde mit dem Ort Stegmühl als Gemeindesitz.

Lage Das Dorf Schalldorf liegt im Rottal am Rottauensee an der Bundesstraße 388 etwa 1,5 Kilometer nördlich von Postmünster.

Die Gemarkung Schalldorf (096463) umfasst 12,562 km² Fläche und hat 806 Einwohner.

Geschichte Im dritten bayerischen Herzogsurbar wird Zalchstorf als im Lehensbesitz des Otto von Postmünster bezeichnet.

Ein Adelssitz in Schalldorf entstand im 18. Jahrhundert. Der kurfürstlich bayerische Geheimrat, Kämmerer und Generalmajor Maximilian Emanuel Franz Freiherr von Lerchenfeld-Prennberg wurde am 31. März 1770 in den Reichsgrafenstand mit der Anrede Hoch- und Wohlgeboren erhoben und erhielt bereits 1767 Schalldorf im Pfleggericht als Lehen. Der Sitz ist noch 1802 als im Besitz der Freiherren Lösch auf Stein, Jetzendorf und Birkenfeld nachzuweisen.

1808/1810 wurde der Steuerdistrikt Schalldorf im Landgericht Pfarrkirchen geschaffen, aus dem die Landgemeinde Schalldorf mit Gemeindesitz in Stegmühl hervorging. Die Gemeinde umfasste die Orte:

Mit der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde Postmünster am 1. April 1971 durch den Zusammenschluss mit den früheren Gemeinden Neuhofen, Gangerbauer und Schalldorf erheblich vergrößert.

Literatur

Weblinks

Kategorie:Geographie (Postmünster) Kategorie:Ort im Landkreis Rottal-Inn Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Rottal-Inn) Kategorie:Gemeindegründung 1818 Kategorie:Gemeindeauflösung 1971