Die angolanisch-haitianischen Beziehungen beschreiben das bilaterale Verhältnis zwischen der Republik Angola und der Republik Haiti.
Die im Jahr 1804 von Frankreich unabhängig gewordene Republik Haiti und die 1975 von Portugal in die Unabhängigkeit entlassene Republik Angola unterhalten keine diplomatischen Beziehungen. Während Angola lediglich zu wenigen Staaten der Erde die Beziehungen nicht formalisiert hat, ist das Netz offizieller Beziehungen Haitis besonders in Afrika deutlich lückenhaft.
Während der Präsidentschaft von Michel Martelly in Haiti (2011 bis 2016) entwickelte das Land größere Anstrengungen, diplomatisch auf dem afrikanischen Kontinent bis hin zu einer Mitgliedschaft in der Organisation für Afrikanische Einheit Fuß zu fassen. In diesem Sinn traf sich Martelly am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen im September 2014 in New York City mit dem Vizepräsidenten Angolas, Manuel Domingos Vicente.
Martellys Premierminister Laurent Lamothe, Gründer und Inhaber des Telekommunikationsunternehmens Global Voice Group, nahm im Juni 2019 an der Konferenz Angotic in Luanda teil. Lamothe darf wegen des Vorwurfs der Unterschlagung nicht mehr in die Vereinigten Staaten einreisen. Die Geschäftstätigkeit seines Unternehmens wurde in verschiedenen Ländern Gegenstand von Rechtstreitigkeiten.
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