Vivian Bausch (* 1992) ist eine österreichische Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Künstlerin.

Leben Vivian Bausch wuchs in München und Linz auf. Sie studierte zunächst Theater-, Film- und Medienwissenschaften in Wien und schloss anschließend den Masterstudiengang Zeitbasierte Medien an der Kunstuniversität Linz ab.

2020 bis 2025 studierte sie Regie und Montage an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF). Seit 2023 studiert sie Regie an der Filmakademie Wien unter Barbara Albert. Ihre künstlerische Handschrift zeichnet sich durch die Verbindung dokumentarischer Elemente mit fiktionalem Erzählen aus. Neben ihrer Arbeit als Regisseurin ist sie auch in den Bereichen Kamera, Videokunst und Performance tätig.

Bausch moderiert und leitet immer wieder Veranstaltungen zu Film- und Medienfragen, z. B. auf der Ars Electronica.

Werk Thematisch setzt sich Bausch häufig mit psychischer und physischer Gewalt an Frauen auseinander. Einige ihrer Filme haben autobiografische Züge, wie z. B. das Projekt SOLDAT, das in ihrer Kindheitsumgebung in Linz-Auwiesen angesiedelt ist. Diverse Festivalteilnahmen u. a. Crossing Europe, Diagonale, Max-Ophüls-Preis

Filmografie (Auswahl) Regie & Drehbuch 2024: Ineinanderfallen (Kurzspielfilm, 6 Min) 2023: Ein Teil von mir (Kurzspielfilm, 19 Min) 2020: Zuhause bei meinen Müttern (Dokumentarfilm, 40 Min) 2021: Tarantel (Kurzspielfilm, 12 Min)

Kamera 2022: Para:Dies (Spielfilm, 76 Min)

Auszeichnungen (Auswahl) 2024: Carl-Mayer-Drehbuchpreis (gemeinsam mit Fabian Rausch) für das Treatment SOLDAT 2024: Talent Lab des ÖFI für SOLDAT

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Einzelnachweise

Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Künstler (Linz) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1992 Kategorie:Frau