Arinze Ifeakandu (* 1995 in Kano) ist ein nigerianischer Schriftsteller. Er wurde mit der 2022 erschienenen Erzählungssammlung God’s Children Are Little Broken Things bekannt. Für diese Sammlung erhielt er 2023 den Dylan Thomas Prize. Zudem gewann das Buch den Republic of Consciousness Prize (US & Canada) für das Veröffentlichungsjahr 2022. Im Februar 2023 wurde es mit dem Story Prize Spotlight Award ausgezeichnet. Die Sammlung war überdies Finalist des Kirkus Prize (Fiction) 2022. Ifeakandu wurde 2023 mit einem O. Henry Prize geehrt.
Leben und Wirken Ifeakandu wurde 1995 in Kano geboren. Er ist Absolvent des Iowa Writers’ Workshop der University of Iowa. Im Jahr 2017 stand er mit der Erzählung God’s Children Are Little Broken Things auf der Shortlist des Caine Prize for African Writing. Seine erste Buchveröffentlichung, die gleichnamige Sammlung God’s Children Are Little Broken Things, erschien 2022 bei A Public Space Books.
Thematisch kreisen Ifeakandus Geschichten um queere Liebe, Intimität und die sozialen Zwänge des heutigen Nigeria. Kritiken hoben die Reife der Prosa und die präzise, empathische Figurenzeichnung hervor. Für God’s Children Are Little Broken Things erhielt er 2023 den Dylan Thomas Prize; die Jury würdigte die Sammlung als eindringliche Darstellung dessen, was es bedeutet, in Nigeria schwul zu sein. Das Buch gewann den Republic of Consciousness Prize (US & Canada) für die Veröffentlichungen des Jahres 2022. Im Februar 2023 folgte die Auszeichnung mit dem Story Prize Spotlight Award. Zudem war die Sammlung 2022 Finalist des Kirkus Prize (Fiction). Ifeakandu wurde 2023 als einer der O.-Henry-Preisträger bekanntgegeben. Seine Texte erschienen u. a. in A Public Space, Guernica, der Kenyon Review und One Story.
Einzelnachweise
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