Die PowerCo SE ist ein 2022 gegründeter deutscher Batteriehersteller und eine Tochtergesellschaft des Volkswagen-Konzerns. Im Dezember 2025 begann die Serienproduktion von Batteriezellen im Volkswagenwerk Salzgitter,VW-Tochter PowerCo startet Serienproduktion in eigener Batteriefabrik (17. Dezember 2025). NDR. Abgerufen am 5. Februar 2026. weitere Produktionsstandorte in Valencia (Spanien) und St. Thomas (Kanada) sind im Aufbau.

Geschichte PowerCo wurde im Juli 2022 von der Volkswagen AG gegründet, mit dem Ziel ab 2025 Batteriezellen für den Konzern zu produzieren.Thomas Günnel: Volkswagen gründet „PowerCo“ und baut Zellfabrik in Salzgitter (7. Juli 2022). Automobil Industrie. Abgerufen am 5. Februar 2026. Dazu gehört in erster Linie die prismatische VW-Einheitszelle, die langfristig in bis zu 80 % aller Volkswagen-Elektrofahrzeuge verbaut werden soll.Markus Schönfeld: Einheitszelle und Feststoff-Technologie: Neues von der VW-Einheitszelle (8. September 2025). Auto Motor und Sport. Abgerufen am 5. Februar 2026.

Rund die Hälfte des Bedarfs an Einheitszellen soll von PowerCo produziert und die andere Hälfte von externen Lieferanten zugekauft werden.Start of European battery cell production: PowerCo commissions Salzgitter gigafactory (17. Dezember 2025). Volkswagen. Abgerufen am 5. Februar 2026. In die standardisierte Zellarchitektur sollen verschiedene Zellchemien wie NMC und LFP, aber auch Natrium-Ionen-Technologie integriert werden können. Im Rahmen einer Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Start-up QuantumScape wird zudem eine Festkörperzelle basierend auf dem Einheitsformat entwickelt. Im ersten Schritt soll in Salzgitter eine jährliche Produktionskapazität von bis zu 20 GWh aufgebaut werden, die bei Bedarf auf bis zu 40 GWh erweitert werden kann. Technologiepartner ist Gotion High-Tech, in die Volkswagen 2020 investiert hat, die parallel im nahegelegenen Göttingen eine Fabrik errichtet haben. Dort werden seit 2023 LFP-Zellen produziert.

2023 gab PowerCo bekannt, dass im polnischen Nysa eine neue Fabrik für günstige Batteriebestandteile für VW-Elektroautos entstehen werde. Dazu hatte das Unternehmen 2022 ein Joint Venture mit dem belgischen Konzern Umicore angekündigt, der bereits eine Produktionsstätte in Nysa betreibt. Die neue Anlage soll neben der bereits bestehenden von Umicore errichtet werden und bis zum Ende des Jahrzehnts eine Produktionskapazität von 160 Gigawattstunden Kathodenmaterial im Jahr erreichen. Das neue Unternehmen Ionway möchte bis 2030 rund 900 neue Arbeitsplätze schaffen und bis zu 1,7 Mrd. Euro investieren. Die Produktion sollte ab 2025 anlaufen. Polen fördert die Entstehung des neuen Standortes mit 350 Mio. Euro im Rahmen eines EU-Programms.

Gemeinsam mit Koenig & Bauer arbeitet PowerCo an einem lösungsmittelfreien Trockenbeschichtungsprozess der Elektroden.

Die Serienproduktion von Batteriezellen begann im Dezember 2025 in Salzgitter. Die erste NMC-Version der von PowerCo produzierten Einheitszelle wird seit 2026 in der „Electric Urban Car“-Fahrzeugfamilie auf Basis des Modularen Elektrobaukastens (MEB+) in Modellen von Volkswagen, Škoda und Cupra eingesetzt. Bei Gotion HighTech im nahegelegenen Göttingen werden seit November 2025 ebenfalls Einheitszellen produziert, die die Basis für die LFP-Zellen in den neuen Modellen ab 2026 sind. So gibt es für den VW ID. Polo 2026 die Auswahl zwischen LFP (37 kWh) und NMC (52 kWh) Antriebsbatterie.

Produkte + VW-EinheitszelleBauzeitraumseit 12/2025 Batterietyp Lithium-Ionen Zellchemie NMC (weitere geplant) Zellformat Prismatisch Länge 320 mm Breite 120 mm Tiefe 30 mm

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Einzelnachweise

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