mini|Idza Luhumyo Idza Luhumyo (* 1993 in Mombasa) ist eine kenianische Verfasserin von Kurzprosa. Ihre Erzählung Five Years Next Sunday gewann 2021 den Short Story Day Africa Prize und 2022 den AKO Caine Prize for African Writing. Zuvor stand sie u. a. auf der Shortlist der Miles Morland Writing Scholarship (2018) und war mit einem Beitrag in der Gerald-Kraak-Anthologie (2019) vertreten. Sie war 2020/2021 erste Stipendiatin des Margaret Busby New Daughters of Africa Award an der SOAS, University of London.

Leben Luhumyo wurde 1993 in Mombasa geboren. Sie erwarb 2016 an der Universität Nairobi einen Bachelorabschluss der Rechtswissenschaften und 2019 an der Kenya School of Law ein Postgraduiertendiplom. Anschließend studierte sie Vergleichende Literaturwissenschaften an der SOAS, University of London, und wurde dabei als erste Stipendiatin durch den Margaret-Busby-New-Daughters-of-Africa-Award (2020/2021) unterstützt. Im Jahr 2024 schloss sie an der Texas State University ein Masterstudium in kreativem Schreiben ab.

Wirken Luhumyos künstlerische Praxis ist an der Schnittstelle von Recht, Film und Literatur verortet. Ihre preisgekrönte Erzählung Five Years Next Sunday erschien in der SSDA-Anthologie Disruption (Catalyst Press) und erzählt von einer jungen Frau, welche die Fähigkeit besitzt, den Regen zu rufen. Für diese Erzählung gewann sie 2021 den Short Story Day Africa Prize. 2022 erhielt sie dafür überdies den AKO Caine Prize; die Jury bezeichnete den Text als „incandescent“ (glühend). Zuvor stand sie 2018 auf der Shortlist der Miles Morland Writing Scholarship und war 2019 mit der Erzählung The Impossibility of Home im dritten Band der Gerald-Kraak-Anthologie vertreten. Luhumyo betont wiederkehrende Themen wie Machtverhältnisse, Gemeinschaft und Küstenrituale an der kenianischen Küste, darunter die Vorstellung der Regenmacher, in ihrer Arbeit.

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