Frauenorte Hamburg ist ein Projekt, welches die regionale Frauengeschichte in Hamburg an Orten sichtbar machen möchte, an denen Frauen gewirkt und gelebt haben. Frauen werde im Allgemeinen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, im Gegensatz zu männlichen Persönlichkeiten, deren Verdienste in Gedenktafeln oder mit der Benennung von Straßen- oder Plätzen gewürdigt würden. Dass die Lebensleistungen von Frauen, die ebenso eine Stadt und ein Land formen und entwickeln, wenig sichtbar seien, fördere die Fortschreibung der Diskriminierung von Frauen und führe zu einer falschen Interpretation gesellschafts- sowie kulturpolitischer Entwicklungen. Um dem entgegenzuwirken, hat der Landesfrauenrat Hamburg nach dem Beispiel der Frauenorte in Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Brandenburg das Projekt „Frauenorte“ angelegt.Über das Projekt Frauenorte Hamburg, abgerufen am 3. September 2025 Das Projekt ist virtuell aufgebaut, im Gegensatz zu anderen FrauenOrten wie FrauenOrte NRW oder FrauenOrte Brandenburg werden keine Gedenktafeln oder Stelen vor Ort errichtet.

Die Hamburger Frauenorte werden in einer Liste und einer interaktiven Karte vorgestellt.Frauenorte Hamburg Liste, abgerufen am 7. September 2025 Sie konzentrieren sich auf das Sichtbarmachen von Frauen, Vereinen und Aktionen der Hamburger Frauenbewegungen von Mitte des 19. Jahrhunderts bis Ende der 1990er Jahre. Die Beiträge basieren auf „der von Rita Bake initiierten Datenbank Hamburger Frauenbiografien der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg“.Rita Bake: 300 Frauenorte der Hamburger Frauenbewegungen von Mitte des 19. Jahrhunderts bis Ende der 1990er-Jahre - eine Auswahl auf frauenorte-hamburg.de An viele der durch einen Frauenort geehrten Frauen wird im Garten der Frauen auf dem Friedhof Ohlsdorf erinnert. Gesonderte Gedenktafeln für die Frauenorte wurden nicht erstellt.

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