Bernhard Otto Curt von Beneckendorff und von Hindenburg, kurz Bernhard Otto von Beneckendorff und von Hindenburg, (* um 1818 in Neudeck bei Freystadt; † 11. März 1879 ebenda)C. Herrlich: Wochenblatt der Johanniter-Ordens-Balley Brandenburg. Jahrgang XX, Nr. 12, Julius Sittenfeld-Carl Heymanns Verlag, Berlin, 19. März 1879, S. 60. war ein preußischer Geheimer Regierungs- und Landrat. mini|hochkant|Wappen derer von Beneckendorff und von Hindenburg. Herkunft Von Beneckendorff und von Hindenburg war der jüngste Sohn des preußischen Landschaftsdirektors Otto Ludwig von Beneckendorff und von Hindenburg und dessen EhefrauVgl. Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel. 1908. Jahrgang 9, Justus Perthes, Gotha 1907, S. 46 f. Eleonore, geb. Freiin von Brederlow (1784–1863).
Leben Bernhard Otto besuchte zunächst für acht Jahre ein Gymnasium in Thorn, welches er neunzehnjährig 1827 verließ und dann an der Universität Königsberg ein Studium der Jura aufnahm.
Am 11. Oktober 1851 übernahm er in der Nachfolge von Robert Plehn zunächst kommissarisch das Amt als Landrat des Kreises Marienburg in der Provinz Westpreußen. Nach der endgültigen Ernennung im Jahr 1852 amtierte er noch bis 1855 als Landrat. Nachfolger wurde im gleichen Jahr vertretungsweise der Regierungsreferendar von Heusing aus Danzig.
1861 wurde er als Geheimer Regierungsrat in den Ruhestand verabschiedet.Gaby Huch: Zwischen Ehrenpforte und Inkognito. Preußische Könige auf Reisen. Quellen zur Repräsentation der Monarchie zwischen 1797 und 1871. De Gruyter - De Gruyter Akademie Forschung, Berlin/Boston 2016, S. 1014.
Persönliches Bernhard Otto von Beneckendorff und von Hindenburg war seit 1856 EhrenritterListe der Mitglieder der Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem. 1859. Verlag Martin Berendt, Berlin 1859, u. a. S. 68. des Johanniterordens. Sein Eintritt dort datiert zeitgleich mit dem des älteren BrudersGothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel). 1902. Jahrgang 3. Justus Perthes, Gotha 1901, S. 85. Albert von Beneckendorff und von Hindenburg-Neudeck (1813–1890), des Landrats Rudolph von Dewitz, des Großgrundbesitzers Emil von Gutzmerow-Groß Leuthen, Generalleutnants Carl Friedrich Ludwig von Hahn, des späteren Generalmajors Wichard H. von Rochow-Stülpe, des Landrats Friedrich Gottlob Jacob Graf von der Schulenburg und weiterer vor allem ostelbischer Gutsherren und preußischer Offiziere. Seit 1867 war er Rechtsritter der evangelischen Kongregation, organisiert in der Preußischen Provintialgenossenschaft.Liste der Mitglieder der Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem. 1859. Verlag Martin Berendt, Berlin 1859, u. a. S. 102. Über Ehestand und Nachfahren liegen keine näheren genealogischen Daten vor.
Literatur Karl Friedrich August Brohm: Nachricht von dem Gymnasium zu Thorn von Ostern 1826 bis Ostern 1827. Gruenauersche Buchdruckerei, Thorn 1827, S. 51. Hofrat(h) C. Herrlich: Wochenblatt der Johanniter-Ordens-Balley Brandenburg. Jahrgang VIII, Nr. 27, Comm. Behr (E. Bock)-G. Hickethier, Berlin, 3. Juli 1867, S. 158. Hofrat(h) C. Herrlich: Wochenblatt der Johanniter-Ordens-Balley Brandenburg. Jahrgang XX, Nr. 12, Julius Sittenfeld-Carl Heymanns Verlag, Berlin, 19. März 1879, S. 60. Hans-Georg Tautorat: Die Preussische Genossenschaft des Johanniterordens in Geschichte und Gegenwart (1853-1993). Druckerei H. Risius Weener (Ems) 1994, S. 141.
Weblinks
Einzelnachweise
Bernhard Otto Kategorie:Landrat (Provinz Posen) Kategorie:Landrat (Kreis Marienburg (Westpreußen)) Kategorie:Geheimrat Kategorie:Rechtsritter (Johanniterorden) Kategorie:Preuße Kategorie:Geboren im 18. oder 19. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1879 Kategorie:Mann