mini|hochkant|Charles Le Goux de la Berchère als Erzbischof von Narbonne Charles Le Goux de La Berchère (* 23. Oktober 1647 in Vif; † 2. Juni 1719 in Narbonne) war ein französischer römisch-katholischer Bischof, Erzbischof und Gelehrter.

Leben und Karriere Charles Le Goux de la Berchère wuchs in Dijon als Spross einer Notabeln-Familie auf, studierte in Paris und wurde 1672 zum Doktor der Theologie promoviert. Er war 5 Jahre lang Almosenier des Königs, der ihn 1677 zum Bischof von Lavaur, 1685 zum Erzbischof von Aix-en-Provence, 1687 zum Erzbischof von Albi (Antritt erst 1693) und 1703 zum Erzbischof von Narbonne ernannte. Als solcher starb er 1719 im Alter von 71 Jahren.

Erzbischof Le Goux de la Berchère erstellte als Intellektueller eine der bedeutendsten Privatbibliotheken seiner Zeit. Ab 1706 war er Ehrenmitglied der Académie des sciences et lettres de Montpellier. 1708 ergriff er die Initiative zur Schaffung der Histoire générale de Languedoc, die von 1730 bis 1745 in 5 Bänden erscheinen konnte. Daneben förderte er die Revision der Gallia Christiana.

Louis de Rouvroy, duc de Saint-Simon zollte ihm in seinem Memoirenwerk überschwängliches Lob.Band 17. Hachette, Paris 1858, S. 214.

Literatur Olivier Cabayé und Guillaume Gras: L’Albigeois au XVIIe siècle. Les visites pastorales de Charles Le Goux de La Berchère. Archives & patrimoine, Albi 2009. (Vorwort von Jean-Louis Biget)

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Einzelnachweise

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