mini|Peter Schönswetter, 2025 Peter Schönswetter (* 11. Dezember 1973 in Wien) ist ein österreichischer Botaniker, seit 2010 Professor für systematische Botanik und Biogeographie am Institut für Botanik der Universität Innsbruck. Sein botanisches Autorenkürzel lautet „“

Ausbildung Peter Schönswetter wuchs in Wien, im Salzburger Lungau sowie in Niederösterreich auf und maturierte 1992 in Perchtoldsdorf. Von 1992 bis 1999 studierte er an der Universität Wien Biologie, Studienzweig Botanik. 1999 schloss er mit einer Diplomarbeit über seltene und reliktische Gefäßpflanzen der östlichen Niederen Tauern ab.

Beruflicher Werdegang Von 1999 bis 2002 arbeitete Peter Schönswetter als Doktorand bei Tod Stuessy und Harald Niklfeld am Institut für Botanik der Universität Wien und erlangte dort seinen Doktorgrad, mit „Comparative phylogeography of high alpine plants in the European Alps“ als Dissertationsthema. Von 2004 bis 2005 war er Postdoc bei Christian Brochmann am National Center of Biosystematics der Universität Oslo. Für das Studienjahr 2006/2007 erhielt er von der Habilitationskommission der Universität Wien die Lehrbefugnis für Botanik/Biogeographie.Mitteilungsblatt Universität Wien Danach war er als wissenschaftliche Mitarbeiter an der Uni Wien angestellt, teils im Rahmen von Forschungsprojekten und teils als Universitätsassistent. 2010 wurde Schönswetter an die Universität Innsbruck berufen, wo er zugleich als Direktor bzw. wissenschaftlicher Koordinator des Botanischen Gartens fungiert. Peter Schönswetter ist seit 2014 korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und außerdem im Naturschutzbeirat der Tiroler Landesregierung tätig.

Forschung Peter Schönswetters Forschungsgebiete sind einerseits die Evolution und Systematik von Pflanzen und andererseits die Rekonstruktion von Arealverschiebungen mit molekulargenetischen bzw. genomischen Methoden („Phylogeographie“). Seine Forschungstätigkeit ist fokussiert auf Angiospermen, Phylogenetik und Systematik, Evolution, Polyploidie, Biogeographie und Floristik / Naturschutzthemen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Gebirgspflanzen süd- und mitteleuropäischen Gebirge, besonders der Alpen und der Dinariden, arktisch-alpine Arten, Steppenpflanzen und Waldunterwuchsarten. Er befasst sich in seiner Forschung zudem mit verschiedenen Aspekten pflanzlicher Biodiversität, unter anderem mit der Beschreibung neuer Pflanzenarten und der Erstellung Roter Listen.

Publikationen Die Publikationsliste der Arbeiten von Peter Schönswetter in Google Scholar enthält über 250 Titel sowie Angaben, wie oft die wissenschaftlichen Arbeiten zitiert worden sind.Peter Schönswetter, auf scholar.google.com Zudem veröffentlicht Schönswetter aktuelle Forschungsergebnisse in auf aktuelle Wissenschaftsnews ausgerichteten Medien, wie z. B. über Ökosysteme während der Eiszeit, Alpine Geschichten des Einwanderns oder Steppengebiete in der Eiszeit und Beschreibung neuer Baumarten

Veröffentlichungen (Auszug) Phylogeographie südeuropäischer Pflanzen

Arktisch-alpine Arten

Neubeschreibungen von Pflanzenarten mini|hochkant|Hochschwab-Steinkraut (Alyssum neglectum), Neubeschreibung 2014

Systematik und Taxonomie

Evolution und Polyploide

Steppenpflanzen

Online → , Online Waldunterwuchspflanzen Online →

Weblinks

Publikationen in Researchgate Webseite von Peter Schönswetter an der Uni Innsbruck Liste der Taxon-Namen unter Autorschaft von Peter Schönswetter

Einzelnachweise

Kategorie:Botaniker (21. Jahrhundert) Kategorie:Ökologe Kategorie:Hochschullehrer (Universität Innsbruck) Kategorie:Absolvent der Universität Wien Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1973 Kategorie:Mann