mini|Heinz Schäpers (2013) Heinz Schäpers (* 16. Juni 1934 in Dorsten; † 1. März 2025) war ein deutscher Kunstschmied und Metallbildhauer.
Leben Schäpers begann seine handwerkliche Laufbahn 1948 in der Künstlersiedlung Halfmannshof in Gelsenkirchen bei Erich Friedemann Werner. Später setzte er seine Ausbildung bei Heinrich Cornelius in Kassel fort sowie bei Hubert Teschlade und Lothar Kampmann in Bergkamen.Schäpers, Heinz - Rebekka. In: Stadt Gelsenkirchen. Abgerufen am 27. August 2024
Im Jahr 1955 war er Mitbegründer der „Thousand Firetown Jazz-Band“, eine der ersten Gelsenkirchener Jazz-Bands.Kira Schmidt: Dem Eisen neues Leben geben. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 8. April 2009. Abgerufen am 28. August 2025 Mit seiner Frau Elisabeth hatte er 13 Kinder. Er war Mitglied im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler NiederrheinKünstlerinnen. In: Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Niederrhein. Abgerufen am 28. August 2025 und führte über vier Jahrzehnte bis 2010 eine Schmiedewerkstatt an der Horster Straße 41 in Gelsenkirchen-Buer.Elisabeth Höving: Zum Tode des Metallbildhauers Heinz Schäpers: Ein Nachruf. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 6. März 2025. Abgerufen am 27. August 2025Elisabeth Höving: Stahlbildhauer Heinz Schäpers setzt das „Problem“ in Szene. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 13. September 2022. Abgerufen am 27. August 2025 Nachdem seine Werkstatt wegen einer Neubebauung abgerissen wurde, zog er 2011 mit seiner Frau nach Essen und richtete sich auf dem Firmengelände seines Sohnes Haus und Werkstatt neu ein.Elisabeth Höving: Kunstschmied Heinz Schäpers ist nun kreativ in Essen. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 5. August 2015. Abgerufen am 27. August 2025
Schäpers schuf zahlreiche Skulpturen als Kunst im öffentlichen Raum in Stahl, Bronze und Edelstahl: oft abstrahierte menschliche Figuren, die symbolisch für Themen wie Glaube, Hoffnung, Liebe, Abschied und Klimawandel standen. Daneben gestaltete er sakrale Kunstwerke für Kirchen. Der Künstler bezeichnete sich selbst als „Ironman“.
Werke im öffentlichen Raum (Auswahl) mini|Rebecca, Altmarkt Gelsenkirchen mini|Kommen und Gehen, Jugendkirche Tabgha, Oberhausen mini|Skulptur auf dem Nordberg, Bergkamen Zu seinen markanten Arbeiten im öffentlichen Raum in Gelsenkirchen gehören: Stählerner Säulenbrunnen von 1976 vor der Volksbank am Goldbergplatz, später entferntElisabeth Höving: Der Goldberg-Brunnen ziert den Garten des Kunstschmieds. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 2. April 2018. Abgerufen am 28. August 2025 Schmiedeeisernes Gitter in der Taufkapelle der Kirche St. Hippolytus in Gelsenkirchen-Horst (1984) Rebecca. Anlässlich des 1000. Geburtstags von Buer gestaltete Figurengruppe (2005) (seit 2010 auf dem Altmarkt in der Innenstadt von Gelsenkirchen-Buer)Helmut Lindner, Fritz Pascoletti, Dieter Wiethölter: Buer im Wandel der Zeit. Sutton 2006, ISBN 978-3-8668-0050-2, S. 124 Ahorn. Vier Meter hohe Skulptur aus feuerverzinktem Schmiedestahl (2007), Sutum, Gelsenkirchen-BeckhausenJahres-Chronik für das Jahr 2007, S. 153. In: Stadt Gelsenkirchen. Abgerufen am 28. August 2025Blätter grüßen am Metallbaum. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 26. Juli 2007. Abgerufen am 28. August 2025 Freundinnen. Figurengruppe (2016) Überfahrt. Skulptur auf dem Hauptfriedhof Buer Gehen. Skulptur im Garten der Erinnerung auf dem Hauptfriedhof Buer Der Fotograf. Kreuzung Horster Straße/Vinckestraße Gedenktafeln an der Berliner Brücke Wissen vermitteln. Figurengruppe, Mensa der Gesamtschule Buer-Mitte
Werke in anderen Städten: Kommen und Gehen. Skulptura III, Kevelaer, 1999–2000, jetziger Standort: Jugendkirche Tabgha, Oberhausen Brunnen. Gruppe aus vier lebensgroßen Skulpturen aus Metall, Vorplatz der Kirche St. Marien, Rothebusch, Oberhausen (1999)St. Marien (Rothebusch). Gemeindechronik. In: Katholische Pfarrei St. Pankratius Oberhausen-Osterfeld. Abgerufen am 27. August 2025 Lange Wolke. Entstand während eines Symposiums 2003 in Moers innerhalb der Künstlergruppe "la moer" Emscherbrücher Dickköppe, anlässlich zur RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas,Jahres-Chronik für das Jahr 2007, S. 38. In: Stadt Gelsenkirchen. Abgerufen am 28. August 2025"Platz frei" für Spielräume. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 7. Dezember 2007. Abgerufen am 28. August 2025 an der Quelle der Emscher in Holzwickede Azurblau oder Leben und Sterben lassen. Skulptura VI, Kevelaer, 2010–2011Skulptura VI. In: rhein-maas-region.de. Abgerufen am 27. August 2025 Das Problem. Ökumenisches Kirchenzentrum im Centro Oberhausen (2023) Monstranz aus Stahl, Taufbrunnen mit einem Kranz mit 24 bronzenen Halbreliefs sowie Bergkristallen und Achat, St. Barbara-Statue, Skulptur eines fliegenden Adlers. St. Barbara-Kirche, Dorsten-Wulfen-BarkenbergKirchengeschichte St. Barbara. In: Katholische Kirchengemeinde St. Matthäus. Abgerufen am 27. August 2025St.-Barbara-Kirche. (Bilder der Kunstwerke). In: Wulfen-Wiki. Abgerufen am 27. August 2025 Skulptur auf dem Nordberg in Bergkamen. Entwurf: Lothar Kampmann, Realisierung: Heinz Schäpers Grabmal Prälat Emil Breithecker. Friedhof der Gemeinde St. Barbara, Königshardt, OberhausenMichael Bresgott: Kunst am Centro: Weltuntergang birgt erstaunliches Geheimnis. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 11. Juli 2024. Abgerufen am 28. August 2025 Ideenträger. Gladbeck Leonardo. Bottrop-Kirchhellen
Weblinks
Heinz Schäpers auf gelsenkirchener-geschichten.de
Einzelnachweise
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